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Hintergründe zum Zoma-Hammer: Diese Angebote lehnte der FCN ab

Der 1. FC Nürnberg hat zwei XL-Offerten für seinen Torjäger ausgeschlagen.
Mohamed Ali Zoma bleibt beim FCN
Mohamed Ali Zoma bleibt beim FCN | Alexander Hassenstein/GettyImages

Der 1. FC Nürnberg schwebt nach drei Siegen zum Zweitliga-Start auf Wolke sieben. Und als wären die tollen Ergebnisse noch nicht schön genug, hatte FCN-Boss Joti Chatzialexiou am Wochenende auch noch weitere herausragende Neuigkeiten zu verkünden.

Der Sportvorstand bestätigte nämlich, dass Mohamed Ali Zoma definitiv bei den Franken bleiben wird und ein lange gehandelter Abschied in diesem Sommer vom Tisch ist. "Ich glaube, dass wir es uns als Verein die letzten zwei Jahre erarbeitet haben, mit einer guten Mannschaft in die Runde zu gehen. Da ist Momo ein entscheidender Faktor und wichtiger Mann. Von daher ist es eine Entscheidung, die wir im Sinne des Vereins getroffen haben. Unsere Fans haben sich das verdient", betonte Chatzialexiou.

FCN lehnte bis zu 20 Mio. Euro für Zoma ab

Dabei hätte der FCN mit Zoma richtig Kasse machen können. Wie die Bild berichtet, gab es von West Ham United und Olympique Marseille gleich zwei extrem werthaltige Angebote: Beide Klubs haben demnach rund 20 Millionen Euro (inkl. Boni) für Zoma geboten – die Franken lehnten jedoch ab. Irre!

In den letzten Jahren hatte Nürnberg regelmäßig seine besten Spieler verkaufen müssen, da die Franken von den Transfereinnahmen abhängig waren. Seit 2023/24 hat der Glubb laut Bild-Angaben "weit über 80 Millionen Euro" eingenommen – viele Abgänge waren schmerzhaft. Doch eben weil der FCN in der jüngeren Vergangenheit so viel Geld generiert hat, kann er nun endlich auch mal nein sagen.

Angebote für rund 20 Millionen Euro abzulehnen, kann sich in der 2. Bundesliga sonst nur der VfL Wolfsburg erlauben. Anders als die Franken haben die Wölfe mit VW aber auch einen riesigen Geldgeber im Rücken...

Der gute Saisonstart und der Zoma-Verbleib schüren nun die Hoffnungen, dass der FCN in dieser Saison nicht nur um den Aufstieg mitspielt, sondern diesen auch realisiert. Das hätten sich die leidgeplagten Fans ebenso verdient wie die Tatsache, dass die besten Spieler nicht immer sofort beim erstbesten Angebot abgegeben werden.


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