Für Marten Winkler ist die aktuelle Spielzeit bereits beendet. Aufgrund einer Gelb-Sperre verpasst der 23-Jährige das abschließende Spiel in Bielefeld. Womöglich war sein Einsatz am vergangenen Sonntag somit bereits der letzte Auftritt im Trikot der Hertha. Der Offensivspieler, der seit elf Jahren für die Hauptstädter aufläuft, denkt ein Jahr vor Vertragsende ernsthaft über einen Abschied nach.
"Mich reizt die Bundesliga sehr."Marten Winkler
Wie der Rechtsaußen gegenüber dem kicker bestätigte, hat er die Vereinsführung bereits über seine Pläne informiert. "Man will sich immer weiterentwickeln. Mich reizt die Bundesliga sehr", machte Winkler seine Ambitionen deutlich.
Zwar betonte er, dass in Berlin "nichts abgeschrieben" sei, dennoch lautet sein Fazit unmissverständlich: "Aber ich habe beim Verein hinterlegt, dass ich den nächsten Schritt gehen möchte und mir einen Wechsel vorstellen kann. Jetzt schauen wir mal, was der Sommer bringt."
Starke Quoten wecken Begehrlichkeiten
Dass der Linksfuß nun den Sprung in die höchste deutsche Spielklasse anpeilt, kommt nach seiner sportlichen Entwicklung nicht überraschend. Mit sechs Toren und sieben Vorlagen in 31 Ligaspielen absolvierte er seine bislang beste Saison für die Profis. Hinter Fabian Reese ist das Eigengewächs damit der torgefährlichste Akteur im Hertha-Kader.
Umbruch in der Hauptstadt
Nach dem verpassten Aufstieg steht den Berlinern ohnehin ein unruhiger Transfer-Sommer bevor. Auch Winkler erwartet viele personelle Veränderungen und gab zu Protokoll, dass es "wahrscheinlich einen großen Umbruch" geben wird. Neben Winkler werden auch andere Akteure wie Tjark Ernst, Kennet Eichhorn oder Linus Gechter mit einem Abschied in Verbindung gebracht.
