Heißes Transfer-Rennen? RB Leipzig verkündet Abschied von Kapitänin
Von Simon Zimmermann

Im Sommer 2024 wechselte Giovanna Hoffmann vom SC Freiburg nach Leipzig. Bei RBL hat sich die Angreiferin nicht nur zur Leistungsträgerin und Kapitänin entwickelt. Unter Bundestrainer Christian Wück ist die 27-Jährige auch fester Bestandteil der Nationalmannschaft.
In der laufenden Saison konnte Hoffmann aber nur bis zum 6. Spieltag mitwirken. Dann riss sie sich das Kreuzband. Für die Leipzigerinnen wird die zwölffache A-Nationalspielerin nicht mehr auflaufen. Wie der Klub am Mittwoch offiziell bekannt gab, wird Hoffmann ihren auslaufenden Vertrag nicht verlängern und sich im Sommer verabschieden.
"Meinen Vertrag nicht zu verlängern, ist mir unglaublich schwer gefallen, abermanchmal kommen Chancen im Fußball kein zweites Mal.Leider bedeutet das auch, dass ich mein Comeback nicht mehr im Trikot von RB Leipzig geben kann. Ich gebe nun alles, was mir möglich ist, um unser Team zu unterstützen", erklärte Hoffmann ihre Entscheidung.
Auch Frankfurt und Bayern im Hoffmann-Rennen?
Die Bild hatte zuvor bereits berichtet, dass der VfL Wolfsburg starkes Interesse an einem ablösefreien Transfer hat (90min berichtete). Weiterhin soll die Spur zu den Wölfinnen "am heißesten" sein. Allerdings gibt es noch keine vollständige Einigung, weshalb sich auch die Konkurrenz noch Chancen ausrechnen darf.
Laut Bild gab es auch Gespräche mit Eintracht Frankfurt. Zudem sollen Meister FC Bayern und Klubs aus dem Ausland die physisch starke Stürmerin auf dem Zettel habe.
Vergangenen Sommer wäre Hoffmann beinahe bei Manchester United gelandet. Die Gespräche waren weit fortgeschritten, RBL gab die 27-Jährige aber nicht frei. Stattdessen schlugen die Red Devils im Winter nun bei Lea Schüller zu.
Könnte Hoffmann ihre Nationalelf-Kollegin bald in München beerben. Macht am Ende doch der VfL Wolfsburg das Rennen? Oder sorgt Hoffmann für eine Transfer-Überraschung?
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