Nachdem Hashioka zum Bundesliga-Auftakt in Leipzig (0:3) einen unglücklichen Zusammenprall erlitt, bangte und hoffte man in Mönchengladbach, dass es den 27-Jährigen nicht schlimmer erwischt hat. Zum Glück stellte sich nach einer medizinischen Untersuchung heraus, dass es sich nicht um eine schwere Verletzung an der Halswirbelsäule handelt.
Hashioka ist nochmal gerade so mit einer Kopf-und Nackenprellung davongekommen. Trotzdem zwingt auch diese Verletzung den Japaner zu einer Pause. Zum ersten Heimspiel der Saison gegen die SV Elversberg wird die Borussia auf einen anderen Rechtsverteidiger setzen müssen. Doch wer wird das am Samstag sein?
Wird Scally für Gladbach doch noch wichtig?
Die naheliegendste Wahl fiele auf Joe Scally. Der US-Amerikaner stand offenbar vor einem Wechsel in die Premier League, ein Transfer ist aber letztlich gescheitert. Umso wichtiger könnte der schnelle Abwehrspieler nun für die Fohlen werden.
Scally zeigte sich bereits nach seiner Einwechslung in Leipzig ziemlich stabil. Coach Eugen Polanski weiß, was er von dem 23-Jährigen bekommt, kennt aber auch die Schwächen des Rechtsverteidigers nur zu gut.
Fohlen-Youngster vor Debüt?
Eine weitaus spannendere, aber gleichzeitig gewagte Option wäre Dillon Berko. Der 20-Jährige spielt eigentlich für die zweite Mannschaft der Borussia, hat aber in der Vorbereitung bei den Profis auf der rechten Defensivseite vorspielen dürfen. Realistisch gesehen, wird sich Polanski jedoch maximal für einen Jokereinsatz des Talents entscheiden.

Es ist auch denkbar, dass Polanski auf der rechten Seite mit dem variabel einsetzbaren Innenverteidiger Kevin Diks plant. Das würde die Chance eröffnen, Neuzugang Jan Leszczynski in der Zentrale von Beginn an zu testen. Der 19-jährige Pole durfte bereits im DFB-Pokal bei Schott Mainz (5:0) für 57 Minuten ran.
Für die rechte Außenverteidigerposition fehlt den Gladbachern auch noch Yukhym Konoplya mit einem Innenbandriss im Knie.
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