Skip to main content

Harte Kritik: Hoeneß teilt gegen Tuchel und Nagelsmann aus

Uli Hoeneß macht mal wieder Schlagzeilen mit brisanten Aussagen seinerseits. Zwei ehemalige Bayern-Trainer kriegen dabei ordentlich Fett weg.
Uli Hoeneß übt abermals Kritik an Thomas Tuchel aus
Uli Hoeneß übt abermals Kritik an Thomas Tuchel aus | picture alliance/GettyImages

Uli Hoeneß war bei Auf eine weiß-blaue Tasse, dem offiziellen Podcast der Bayerischen Staatsregierung mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, zu Gast. Wie eigentlich immer lieferte der 74-Jährige dabei einige interessante Aussagen.

Hoeneß tritt erneut gegen Tuchel nach

Wie bereits in der jüngeren Vergangenheit kam ein ehemliger Trainer des FC Bayern München dabei nicht gut weg. So kritisierte Uli Hoeneß Thomas Tuchel scharf, nachdem die Bayern-Legende von Söder gefragt wurde, was die Unterschiede zwischen dem aktuellen FCB-Coach Vincent Kompany und den Vorgängern des Belgiers seien.

Wie Hoeneß betonte, mache Kompany "jeden Spieler besser" und lege laut dem 74-Jährigen einen besseren Auftritt in der Öffentlichkeit hin als Tuchel. Hoeneß führt den Vergleich fort und sagt in Bezug auf Vincent Kompany: "Ich habe ihn noch nie eine Pressekonferenz leiten sehen, in der er gesagt hat: Ich brauche einen linken Verteidiger, ich brauche einen rechten Verteidiger – wie das unter Tuchel der Fall war."

Bayern-Legende kritisiert auch Tuchels Umgang mit eigenen Spielern

"Den Stanisic hat er mal gefragt, ob er Deutsch kann, dabei ist er hier geboren."
Uli Hoeneß

Darüber hinaus kritisierte Hoeneß abermals den Umgang Tuchels mit seinen eigenen Spielern. Dabei ging es unter anderem um Aussagen des aktuellen Trainers der englischen Nationalmannschaft, in denen er laut Hoeneß Joshua Kimmich als einen "nicht so guten Spieler" bezeichnete und über Ryan Gravenberch sagte: "Den kann ich überhaupt nicht gebrauchen". Vor allem ein Beispiel blieb dem 74-Jährige besonders negativ im Gedächtnis: "Den Stanisic hat er mal gefragt, ob er Deutsch kann, dabei ist er hier geboren."


Zudem mangelte es Tuchel, zumindest wenn es nach Hoeneß geht, an Selbstkritik: "Wenn nicht gut gespielt wurde hat er sich nie selbst hinterfragt. Da war immer die Mannschaft Schuld."

Auch Nagelsmann kriegt sein Fett weg

Neben der Kritik an Thomas Tuchel teilte Uli Hoeneß auch gegen Julian Nagelsmann aus. Dabei ist ihm insbesondere der Umgang des Bundestrainers mit den Diskussionen um ein mögliches Neuer-Comeback in der deutschen Nationalmannschaft sauer aufgestoßen. "Dieses Thema hätte ich ganz anders angepackt", so Hoeneß. Wenn es nach dem 74-Jährigen geht, hätte man sich zwar vorerst auf einen Torwart festlegen können, aber dennoch die Entwicklung bis zur Weltmeisterschaft abwarten sollen.

Ein Problem, welches Hoeneß mit dem ehemaligen Bayern-Coach habe sei, "dass er zu viele Dinge über die Medien macht". Auch den Umgang des Bundestrainers mit der Causa Deniz Undav kritisierte die Bayern-Legende und sagte in diesem Zusammenhang: "Du musst heute deine Probleme intern lösen."

Add us as a preferred source on Google

Loading recommendations... Please wait while we load personalized content recommendations