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Hängepartie um Klopp: Doch ein irres Gerücht ist bereits vom Tisch

Jürgen Klopp steht unmittelbar davor, das Amt des Bundestrainers der deutschen Nationalmannschaft zu übernehmen.
Soll noch in dieser Woche die finale Freigabe von Red Bull erhalten und neuer Bundestrainer werden: Jürgen Klopp
Soll noch in dieser Woche die finale Freigabe von Red Bull erhalten und neuer Bundestrainer werden: Jürgen Klopp | Maja Hitij - FIFA/GettyImages

Nach dem enttäuschenden WM-Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay und dem anschließenden Rücktritt von Julian Nagelsmann hat der DFB rasch gehandelt. Die Verbandsspitze um Präsident Bernd Neuendorf und Hans-Joachim Watzke hat sich nun bei einem vierstündigen Treffen in New York mit dem seit Tagen kolportierten Wunschkandidat Jürgen Klopp auf die wesentlichen Eckpunkte einer Zusammenarbeit geeinigt. Der 59-Jährige soll einen Vertrag bis zur Weltmeisterschaft 2030 erhalten und wie sein Vorgänger rund sieben Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Viel Wirbel um nichts: Keine Doppelrolle für Klopp

Bevor Klopp jedoch am 24. September in der Nations League gegen die Niederlande sein Debüt an der Seitenlinie feiern kann, muss noch die formelle Freigabe seines aktuellen Arbeitgebers erfolgen. Bei Red Bull besitzt der ehemalige Liverpool-Coach einen bis 2029 datierten Vertrag als Head of Global Soccer – ohne schriftliche Ausstiegsklausel.

In den vergangenen Tagen machten hartnäckige Gerüchte die Runde, der DFB könne sich die eigentlich fällige Millionen-Ablöse an den Getränkekonzern sparen, indem Klopp im Gegenzug als offizieller Markenbotschafter für Red Bull fungiert. Wie Sky und der kicker nun jedoch übereinstimmend berichten, war ein solches Szenario zu keinem Zeitpunkt Teil der Verhandlungen. Eine solche Doppelrolle stand nie zur Debatte, und auch intern bei Red Bull war dieser Schritt nie vorgesehen.

Das fordert Mintzlaff für die Freigabe

Stattdessen strebt Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff eine wesentlich pragmatischere Lösung an. Der Konzern wünscht sich laut den Berichten lediglich, dass Klopp auch während seiner Amtszeit als Bundestrainer hin und wieder mit seiner Expertise beratend zur Seite steht. Dies betrifft insbesondere die strategischen Bereiche der globalen Fußball-Sparte, die Klopp in seinen ersten eineinhalb Amtsjahren bereits maßgeblich angeschoben und umstrukturiert hat.

Um diese kreative Lösung zu finalisieren, kommt die DFB-Spitze am morgigen Dienstag zu einem Gipfeltreffen mit Mintzlaff zusammen. Am Ende der Woche soll dann am Rande des WM-Finales in den USA ein weiteres persönliches Gespräch zwischen Mintzlaff und Klopp in New York folgen, um die allerletzten Details auszuräumen.

Krawietz und Lijnders kommen mit zum DFB

Mit der bevorstehenden Vertragsauflösung bei Red Bull stehen auch die Personalien im künftigen Trainerteam der DFB-Elf fest. Klopp wird künftig mit deutlich mehr Kompetenzen ausgestattet und bringt seine beiden langjährigen Vertrauten als Co-Trainer mit: Peter Krawietz, aktuell ebenfalls noch bei Red Bull beschäftigt und Pepijn Lijnders, zuletzt Assistent von Pep Guardiola bei Manchester City. Sie ersetzen den mit Nagelsmann ausgeschiedenen Trainerstab. Lediglich Torwarttrainer Andreas Kronenberg und Standard-Coach Mads Buttgereit sollen dem Verband laut aktuellem Stand erhalten bleiben.


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