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Haaland instrumentalisiert? Man City prüft rechtliche Schritte gegen Real Madrid

Enrique Riquelme will Real-Präsident werden. Sein Vorpreschen bei Erling Haaland könnte ihm noch teuer zu stehen kommen.
Erling Haaland ist Gegenstand des Real-Präsidentschaftskampfes
Erling Haaland ist Gegenstand des Real-Präsidentschaftskampfes | Robbie Jay Barratt - AMA/GettyImages

Am Sonntag ist es soweit: Dann wählen die Mitglieder von Real Madrid einen neuen Präsidenten. Florentino Perez hatte auf seiner denkwürdigen Pressekonferenz Neuwahlen ausgerufen, um zu zeigen, dass er immer noch die volle Unterstützung der Mitglieder genießt.

Mit dem Energie-Unternehmer Enrique Riquelme gibt es allerdings einen Herausforderer. Der 37-Jährige will die Königlichen in eine neue Ära führen und macht dafür im Wahlkampf große Versprechungen. Unter anderem sollen Erling Haaland und Rodri ins Bernabeu kommen, wenn er gewinnt.

City ist nicht begeistert

Doch die großen Versprechungen könnten für Riquelme jetzt zum Bumerang werden. Bei Manchester City ist man über dessen Verhalten nämlich ganz und gar nicht begeistert. Laut Fabrizio Romano prüfen die Skyblues aktuell rechtliche Schritte gegen Riquelme.

Grund sei die absichtliche Image-Nutzung von Haaland, um die Chancen auf einen Wahlsieg zu erhöhen. Zudem dementierten die Cityzens eine solche Einigung. Ein Transfer schien ohnehin sehr unwahrscheinlich, schließlich steht Haaland noch bis 2034 in Manchester unter Vertrag.

Haaland auf Figos Spuren

Der Norweger ist dabei nicht der erste Spieler, der prominent in einem Real-Wahlkampf instrumentalisiert wurde. Vor Perez' erstem Wahlsieg versprach dieser den Real-Fans die Verpflichtung von Luis Figo, der damals für den FC Barcelona spielte.

Perez gewann überraschend und machte sein Versprechen wahr. Für eine Ablöse von 60 Millionen Euro verpflichtete er den Portugiesen von Barca.

Einen ähnlichen Effekt erhofft sich jetzt wohl auch Riquelme, der am Mittwoch in der Sendung El Hormiguero ein mit Haaland beflocktes Real-Trikot in die Kamera hielt. Ob sich sein Wagnis auszahlt, wird sich am Sonntag zeigen.


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