Die Euphorie auf Schalke war nach der Verpflichtung von Robin Gosens groß. Der Ex-Nationalspieler, der seit Kindheitstagen S04-Fan ist, kam von der AC Florenz zurück in die Bundesliga und soll bei den Knappen künftig als Führungsspieler auf der linken Seite vorangehen.
Ebenso groß war dann der Schock, als sich Gosens Anfang August in seinem ersten Testspiel-Einsatz für Schalke gegen Hessen Kassel verletzte. Die Bild berichtete im Anschluss sogar von der Sorge, der 32-Jährige habe sich eine "schwerwiegendere Verletzung" zugezogen und könnte mehrere Wochen ausfallen.
Gosens und Karaman wieder im Training
Diese Befürchtungen hatten sich jedoch nicht bewahrheitet. Zehn Tage später hat Gosens bereits wieder "weite Teile des Mannschaftstrainings" absolvieren können, wie S04 am Mittwochvormittag bekannt gab.
Dass Gosens schon beim kommenden Highlight-Testspiel gegen Real Madrid (Sonntag, 16.8.) mitwirken kann, ist noch fraglich. Möglich jedoch, dass er zum Pflichtspielstart eine Woche später in der ersten DFB-Pokal-Runde gegen Regionalligist Hallescher FC zumindest wieder soweit fit ist, um im Kader stehen zu können. Ende August (30.8.) starten die Knappen dann mit einem Auswärtsspiel in Augsburg in die neue Bundesliga-Saison – vielleicht sogar mit Gosens in der Startelf.
Fest eingeplant dafür ist Kenan Karaman. Beim 0:3 im Test gegen Atalanta am vergangenen Samstag hatte sich der Schalke-Kapitän eine Becken-Prellung zugezogen, konnte am Mittwoch aber schon wieder ins Training einsteigen.
Dina Ebimbe noch nicht wieder fit: Sorgen auf der rechten Schiene
Junior Dina Ebimbe ist dagegen noch nicht soweit. Der jüngste S04-Neuzugang hatte sich gegen Bergamo nach einem Foulspiel am Sprunggelenk verletzt und konnte am Mittwoch weiter nur individuell trainieren.
Während sich die Situation auf der linken Seite dank des Trainigscomebacks von Gosens (und der nahenden Vertragsverlängerung von Vitalie Becker) entspannt hat, drückt auf der rechten Seite der Schuh. Dort soll Dina Ebimbe zunächst eingeplant sein. Adrian Gantenbein fällt weiter aus.
