Am Ende konnten sich die Spanier bei Torhüter-Legende Fernando Muslera bedanken. Der 40-Jährige ließ einen eigentlich harmlosen Schuss von Alex Baena vor der Pause durch die Hände flutschen und bescherte Spanien so den Gruppensieg.
Im Sechzehntelfinale der WM trifft die Furja Roja jetzt auf Österreich oder Algerien – beide Nationen treffen am frühen Sonntagmorgen um 4 Uhr deutscher Zeit aufeinander. Doch die Iberer haben den Gruppensieg dabei teuer bezahlt.
Spanien gehen die Flügelspieler aus
Denn für Flügelstürmer Yeremy Pino ist die WM voraussichtlich frühzeitig beendet. Der 23-Jährige, der für Crystal Palace auf Torejagd geht, stürzte gegen Uruguay unglücklich und zog sich höchstwahrscheinlich einen Schlüsselbeinbruch zu.
Auch Nationaltrainer Luis de la Fuente hatte nach dem Spiel nur wenig Hoffnung auf eine mildere Diagnose: "Leider könnte es sich um einen Schlüsselbeinbruch handeln. Wir werden sehen, er wird morgen untersucht. Er leidet sehr."
Auch Williams angeschlagen
Doch Pino ist nicht der einzige Flügelstürmer, für den die Weltmeisterschaft vorzeitig beendet sein könnte. Auch Lamine Yamals kongenialer Partner von der EM 2024, Nico Williams, könnte das Worst-Case-Szenario drohen.
Williams, der bereits mit leichten Beschwerden anreiste, zog sich gegen Uruguay nach seiner Einwechslung eine Verletzung im Leistenbereich zu. Nach dem Schlusspfiff sah man den 23-Jährigen stark humpeln.
Auch beim Flügelspieler von Athletic Bilbao sollen Untersuchungen gemacht werden, hier äußerte sich de la Fuente allerdings nicht bezüglich einer möglichen Ausfallzeit.

Eine Leistenverletzung ist allerdings kompliziert und kann unter Umstanden langwierig sein, weshalb es zur Stunde ein mögliches Szenario ist, dass Williams die restliche WM verpasst. Damit hätte Spanien neben Yamal nur noch Victor Munoz als reinen Flügelspieler zur Auswahl – und auch der Neuzugang des FC Liverpool plagt sich aktuell mit muskulären Problemen herum.
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