Vor dem FC Barcelona liegt ein ereignisreicher Sommer. Die Katalanen wollen unbedingt einen neuen Stürmer und einen neuen Innenverteidiger verpflichten. Vor allem die Namen Julian Alvarez und Alessandro Bastoni geistern immer wieder um das Camp Nou.
Problem: Beide kosten Geld – eine Menge Geld, um genau zu sein. Bastoni soll von Inter Mailand ein Preisschild von 80 Millionen Euro umgehängt bekommen haben, Alvarez von Atlético Madrid sogar ein doppelt so teures. Es braucht also Einnahmen, wenn die Blaugrana bei beiden wirklich All in gehen will.
Koundé vor Abgang?
Zu diesem Zweck könnten deshalb auch Spieler gehen, die eigentlich fester Bestandteil der ersten Elf sind. Einer von ihnen ist laut den Informationen der Mundo Deportivo auch Jules Koundé. Der Franzose hat eigentlich noch einen Vertrag bis 2030 bei den Katalanen.
Dennoch ist Kounde vor allem auf der Insel begehrt. Der FC Liverpool, Manchester City und der FC Chelsea sollen die Situation des 27-Jährigen genau beobachten. Die Reds wollen trotz der Verpflichtung von Jeremie Frimpong im vergangenen Jahr erneut auf der Außenverteidiger-Position nachlegen, da der Niederländer vor allem defensiv nicht sattelfest ist.
Ab welcher Summe kommt Barca ins Grübeln?
Manchester City wiederum wurde in den letzten Jahren immer wieder mit Koundé in Verbindung gebracht – und unternahm sogar konkrete Schritte für einen Transfer. "Es gab kein konkretes Angebot, aber City rief an und fragte, ob er verfügbar sei. Da wir absagten, gab es kein Angebot", erklärte Barca-Sportdirektor Deco gegenüber der Mundo Deportivo.
Und auch der FC Chelsea, der 2022 schon kurz vor der Verpflichtung Koundés stand, soll seine Situation weiter ganz genau beobachten. Aber ab welcher Summe würde Barca überhaupt einen Verkauf in Betracht ziehen?
Laut dem Bericht bietet Liverpool 80 Millionen für den Franzosen – eine Summe, bei der die Katalanen durchaus schwach werden könnten. Schließlich könnte man in der Theorie Koundés Abgang intern auffangen, wodurch man die komplette Ablöse für Alvarez oder Bastoni investieren könnte.
