Als Bayern München im Winter 2024 die Verpflichtung von Flügelstürmer Bryan Zaragoza bekannt gab, gab es nicht wenige, die kritisch die Augenbrauen hoben. Der damalige Sportdirektor Hasan Salihamidzic war jedoch optimistisch bezüglich Zaragozas Können.
Nur sieben Pflichtspiele später war der kleine Spanier allerdings schon wieder weg. Es wurde schnell klar, dass es zwischen dem deutschen Rekordmeister und Zaragoza nicht passte, weshalb der 24-Jährige in Spanien beim CA Osasuna wieder Spielpraxis sammeln sollte.
Im letzten Sommer dann gaben die Münchner den Flügelstürmer erneut ab, dieses Mal nach Celta Vigo. Aber weil es dort nicht lief, lieh der deutsche Rekordmeister den quirligen Spanier im Winter zur AS Rom aus – inklusive Kaufoption in Höhe von 13 Millionen Euro. Doch nach aktuellem Stand steht Zaragoza im Sommer zum dritten Mal wieder auf der Matte an der Säbener Straße.
AS Rom nimmt Strafe in Kauf
Die Gazzetta dello Sport berichtet, dass die Roma zunehmend Abstand von einer Verpflichtung Zaragozas nimmt. Was man nicht vergessen darf: Die Option wird zu einer Kaufpflicht, wenn sich Rom für die Champions League oder die Europa League qualifiziert und Zaragoza mindestens 50 Prozent aller Einsatzminuten absolviert.
Vor allem das zweite Ziel ist kaum noch zu erreichen, in den letzten drei Ligaspielen saß er jeweils für die kompletten 90 Minuten auf der Bank. Kurios: Die Roma nimmt durch die nicht gezogene Option sogar willentlich eine Strafe von 500.000 Euro in Kauf.
Hat Zaragoza eine Zukunft in München?
Zaragoza wird damit im Sommer wohl wieder nach München zurückkehren, wo sich Vincent Kompany mit dem Flügelspieler befassen muss. Ob Zaragoza allerdings eine neue Chance beim Rekordmeister erhält, ist mehr als fraglich.
Die Münchner haben ihre Flügelbesetzung mit Michael Olise und Luis Diaz längst gefunden, außerdem drängen unter Kompany immer mehr Talente in den Profikader. Es riecht also eher nach Trennung, bei der eins allerdings klar ist: Die insgesamt 17 Millionen Euro, die Bayern damals an den FC Granada überwies, wird der deutsche Rekordmeister nicht wieder einspielen können.
