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Großbaustelle Rechtsverteidigung: Nächster Korb für Werder

Die Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger bleibt an der Weser ein schwieriges Unterfangen.
Kiliann Sildillia wurde in der letzten Saison niederländischer Meister
Kiliann Sildillia wurde in der letzten Saison niederländischer Meister | MTB/MB Media/GettyImages

Trotz großer Versprechungen steht Werder Bremen ähnlich da wie zum Ende der Transferperiode im letzten Sommer. Der Kader ist kurz vor dem ersten Bundesliga-Spieltag gegen den SC Freiburg noch überhaupt nicht fertig, kann aber wie im vergangenen Jahr aufgrund der finanziellen Situation fast nur noch durch Leihen verstärkt werden.

Das schränkt die Möglichkeiten auf dem Transfermarkt natürlich enorm ein, schließlich braucht Werder unbedingt noch einen Rechtsverteidiger sowie einen zentralen Mittelfeldspieler. Der Blick der Grün-Weißen wanderte dabei zuletzt in die Niederlande.

Korb aus den Niederlanden

Wie die niederländische Zeitung Eindhovens Dagblad berichtet, gab Werder ein Leihangebot für Kiliann Sildillia ab. Der Franzose kam im letzten Sommer vom SC Freiburg zu PSV, spielt nach einer soliden Debütsaison aktuell jedoch keine Rolle mehr: In den ersten zwei Ligaspielen stand er insgesamt nur elf Minuten auf dem Platz.

Doch trotz Sildillias kleiner Rolle hat Eindhoven das Angebot der Bremer abgelehnt. Der niederländische Meister will den Franzosen nicht per Leihe abgeben. Stattdessen würde man sich wohl fest vom 25-Jährigen trennen wollen.

Leverkusener Duo im Fokus

In diesem Fall wäre Bremen aus dem Rennen, da für Werder aufgrund der angespannten finanziellen Lage kein direkter Kauf in Frage kommt. Daher fahren die Grün-Weißen auch mehrgleisig und haben neben Sildillia noch weitere Kandidaten im Auge, berichtet die DeichStube.

Diese hören auf die Namen Tim Oermann und Jeanuel Belocian. Die beiden Leverkusener dürfen den Verein bei entsprechenden Angeboten verlassen, beide haben zudem den Vorteil, dass sie in der Verteidigung flexibel einsetzbar sind.

Sowohl Oermann als auch Belocian können nämlich nicht nur als Rechtsverteidiger, sondern auch in der Innenverteidigung auflaufen. Mit einer Verpflichtung würde Werder also nicht nur das Loch auf der rechten Seite stopfen, sondern gleichzeitig auch den Abgang von Karim Coulibaly auffangen.

Ob einer der beiden aber tatsächlich seinen Weg an den Osterdeich findet, hängt am Ende vor allem von den wirtschaftlichen Konditionen ab.


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