Der FC Bayern steuert aktuell auf das Triple zu und spielt damit schon jetzt eine der besten Saisons seiner Vereinsgeschichte. Mit Blick auf den Sommer gibt es daher praktisch keine Baustellen im Kader. Einzig in der Offensive werden die Münchner nachlegen müssen: Wie Sportvorstand Max Eberl bereits bekannt gab, wird Sturm-Backup Nicolas Jackson nach seiner Leihe zum FC Chelsea zurückkehren.
Doch anders als beim Senegalesen, der dem Profil eines klassischen Neuners recht nahekam und daher oft als Eins-zu-Eins-Ersatz für Harry Kane spielte, richtet sich das Augenmerk nun eher auf einen flexibel einsetzbaren Angreifer, der vorwiegend auf den Flügeln spielen kann. Laut Medien ist Anthony Gordon bei den Bayern im Gespräch. Der gelernte Linksaußen könnte Newcastle United im Sommer verlassen.
Allerdings sind auch andere Spitzenklubs am 25-jährigen Engländer interessiert. Noch dazu wird von einem hohen Preisschild gesprochen. Während die Bayern sich eine Ablöse in Höhe von 60 Millionen Euro vorstellen können, fordert Newcastle United angeblich mindestens 85 Millionen Euro.
Wunschziel Diomande: Wie realistisch ist ein Transfer?
Ohnehin scheint Gordon "nur" Bayerns Plan B zu sein. Wie The Athletic berichtet, ist das "Topziel" für den linken Flügel eigentlich Yan Diomande. Die Münchner gehören zur großen Reihe der Bewunderer des erst 19-jährigen Ivorers, der in seiner ersten Saison bei RB Leipzig bereits für Furore sorgt.

Da Diomande in Leipzig allerdings noch bis 2030 unter Vertrag steht und keine Ausstiegsklausel besitzt, müsste der potenzielle Abnehmer tief in die Tasche greifen. Während in den Medien schon jetzt über eine Summe jenseits der 100 Millionen Euro gesprochen wird, betonten auch die RB-Bosse rund um Oliver Mintzlaff, den Spieler noch um mindestens ein weiteres Jahr in Leipzig halten zu wollen.
Für die Münchner ist das keine aussichtsreiche Perspektive, ihren Wunschspieler in diesem Sommer wirklich zu bekommen. Daher bleibt Gordon, wenn auch nur als Plan B, die realistischere Option. Gespräche zwischen den Bayern-Bossen und den Vertretern der Magpies sollen aber noch nicht stattgefunden haben.
