Ein kleines Abwehrspieler-Transferkarussell zeichnet sich derzeit ab, in dem auch Borussia Mönchengladbach mitfährt. Die Kurzfassung: Leeds United würde sich gerne mit Nico Elvedi verstärken und damit den vermeintlichen Abgang von Sebastiaan Bornauw auffangen, der sich voraussichtlich dem Hamburger SV anschließen wird.
Ursprünglich hatte die Borussia auf eine Verlängerung des zum nächsten Sommer auslaufenden Vertrags des Innenverteidigers gehofft. Für Elvedi bleibt es aber dabei, dass die englische Premier League ein für ihn attraktives Wechselziel darstellt. Bei Leeds United würde er auch wieder auf Daniel Farke treffen.
Elvedi-Wechsel bahnt sich an – ist aber längst kein Selbstläufer
Den Informationen der Rheinischen Post zufolge ist der Wechsel von Elvedi aber längst nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint. Demnach müssen "einige Konstellationen zusammenkommen", damit Gladbach den Schweizer tatsächlich verkauft.
Die erste und zugleich offensichtlichste Hürde: Die Ablösesumme. Bislang, so heißt es, sei seitens Leeds noch kein Angebot eingetroffen, das attraktiv genug für eine Wechselfreigabe ist. Die Gespräche laufen zwar, doch eine allzu zeitnahe Einigung scheint noch nicht auszustehen. Trotz des nur noch einen Jahres an Vertragslaufzeit ist Elvedi für die Fohlenelf ein sehr wichtiger Bestandteil, den es finanziell zu entlohnen gilt. Immerhin müsste wohl auch selbst noch ein Ersatz verpflichtet werden.
Einen klaren Favoriten auf eine Elvedi-Nachfolge gibt es offenbar noch nicht, der RP zufolge befindet sich die Borussia auf der Suche. Auch das erschwert einen solchen Transfer natürlich. Ehe nicht klar ist, welche Spieler zur Verfügung stehen würden und für welches Geldvolumen, wird es wohl kaum eine Freigabe geben. Ohnehin hatte Rouven Schröder bereits angemerkt, dass es für den Klub durchaus eine zeitliche Frist gibt, nach deren Ablaufen der Abwehrspieler eigentlich nicht mehr abgegeben werden soll.
Insgesamt erscheint ein Abgang von Elvedi zwar denkbar und wahrscheinlich, aber eben noch nicht sicher. Trotzdem, so macht es auch die RP deutlich, arbeiten soweit alle beteiligten Parteien daran, diesen sich anbahnenden Deal auch über die Bühne zu bringen. Zunächst muss aber die Borussia ihrerseits für Klarheit und Planungssicherheit sorgen.
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