Gladbach weiter in der Krise: Entscheidung um Polanski gefallen
Von Yannik Möller

Am Sonntag musste Borussia Mönchengladbach eine weitere Niederlage verdauen. Die 1:2-Pleite gegen den SC Freiburg markierte zugleich das siebte Spiel in Folge, in dem die Fohlenelf nicht gewinnen konnte. In der Tabelle sind es nur noch zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, drei auf den ersten Abstiegsplatz.
Dementsprechend wächst auch der Druck auf Eugen Polanski - sollte man zumindest meinen. Nach einer erneut zu schwachen Leistung sei es wichtig, "sich da sehr kritisch die Meinung zu sagen", betonte Rouven Schröder nach dem Abpfiff (via Rheinische Post).
Schröder spricht Polanski noch immer das Vertrauen aus
Zugleich machte der Sportdirektor der Borussia jedoch deutlich, dass Polanski nach wie vor fest im Fohlen-Sattel sitzt: "Er hat weiter das volle Vertrauen. Eugen tut alles, um die Mannschaft gut aufzustellen. Am Ende sind wir alle, vor allem die Spieler, gefragt, die Dinge gut umzusetzen." Er sehe genau, wie der Cheftrainer "jeden Tag arbeitet". Das nahm Schröder als Begründung für das ausgesprochene Vertrauen und den Fokus auf die Mannschaft. Zugleich gehe es nicht nur um Polanski, sondern um den Verein.
"Es geht darum, auf der einen Seite den Finger in die Wunde zu legen und auf der anderen das Vertrauen auszusprechen. Das ist Leistungssport. Nur mit dem Dampfhammer draufzuhauen, ist definitiv keine Lösung", wollte sich Schröder auch nicht auf bloße Sprüche verlassen.
Auf die inzwischen dringend nötige Trendwende angesprochen, stellte er sich ebenfalls klar hinter Polanski: "Wenn wir ihm das nicht zutrauen würden, würden wir handeln. Ich glaube, das ist eine klare Aussage."
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