Wer am 31. Spieltag erst seinen fünften Einsatz bekommt, der weiß: In dieser Saison hatte er ordentlich Scheiße am Schuh. Das gilt zweifelsohne für Robin Hack, der abseits eines achtminütigen Kurzeinsatzes im November bereits seit dem vergangenen September verletzt ausfiel und Borussia Mönchengladbach so gar nicht helfen konnte.
Beim 0:0-Remis gegen den VfL Wolfsburg konnte er am Samstag erstmals wieder für etwa eine Viertelstunde aufspielen.
"Ich bin einfach nur froh, wieder auf dem Platz zu stehen. Es war wunderschön. Ich habe es vermisst. Auch wenn es in einigen Aktionen noch ein bisschen unkoordiniert war", fiel sein Fazit insgesamt doch positiv aus (via Bild).
Verletzungszeit hat Hack "viele Körner gekostet" – Saison abhaken und neu angreifen
"Ich glaube, ich habe einige Rückschläge gehabt. Ich war vor Heidenheim [im November] wieder mal ein bisschen dran an der Mannschaft, dann erneut einen Rückschlag gehabt, wieder ein paar Monate Pause. Ich glaube, wenn man alles zusammenzählt, das waren jetzt knapp siebeneinhalb Monate", so Hack weiter.
Es sei "eine lange Zeit" gewesen, die er aussetzen musste und die ihn "viele Körner gekostet" habe. Entsprechend wichtig sei sein "stabiles Umfeld" für ihn gewesen.
Einen Startelf-Einsatz würde er über die letzten drei Spieltage gerne noch mitnehmen, wenngleich er sich dahingehend "überhaupt keinen Stress" mache. Er sei einfach froh, überhaupt wieder auflaufen zu können, und entsprechend "dankbar für jede Minute", die er nun noch bekommt. Anschließend, so Hack weiter, wolle er diese Saison auch recht schnell vergessen: "Dann kann ich auch für mich persönlich das Jahr abhaken und Kraft sammeln, den Körper wieder wirklich auf Höchstleistung bringen – und dann nächstes Jahr wieder voll angreifen."
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