Gladbach: Neue Details zur Takai-Leihe & Klausel-Wirrwarr
Von Jan Kupitz

Am heutigen Freitag sorgte Borussia Mönchengladbach auf dem Transfermarkt für eine Überraschung und zauberte aus dem Nichts den ersten Neuzugang des Winters aus dem Hut. Kota Takai wird bis Saisonende von Tottenham Hotspur ausgeliehen; weitere Infos blieben zunächst aus.
Gladbach wohl mit Kaufoption
Anschließend enthüllte die RP, dass der neue Sportchef Rouven Schröder bei dem Deal auch eine Kaufoption einbauen konnte. Heißt: Überzeugt Takai in der Rückrunde, könnte Borussia den Japaner anschließend dauerhaft verpflichten. Die Höhe der Kaufoption wurde jedoch nicht genannt; sein Marktwert wird bei Transfermarkt auf fünf Millionen Euro geschätzt. Paradoxerweise berichtete The Athletic später, dass es keine Kaufoption gebe.
Da die RP bei Fragen rund um Borussia in der Regel gut informiert ist, kann man aber durchaus davon ausgehen, dass die Fohlen eine Möglichkeit haben werden, um die Leihgabe auch zu kaufen.
Dazu wurde bekannt, dass Gladbach Takai schon vor einem Jahr aus Japan holen wollte - in weiser Voraussicht des sich anbahnenden Abschieds von Ko Itakura. Doch damals sei sein Marktwert jedoch zu sehr in die Höhe geschossen, so dass er anschließend für 5,8 Millionen Euro zu Tottenham ging. Am Niederrhein soll Takai als "externes Top-Talent" angesehen werden.
Da der Verteidiger bei den Spurs in der laufenden Saison noch kein einziges Mal im Kader stand, öffnete sich für Borussia nun eine Tür. In Mönchengladbach hofft Takai auf mehr Spielpraxis; auch, damit er sich für einen Platz im japanischen WM-Kader empfehlen kann. Bislang bestritt er vier Länderspiele.
Durch Takais Ankunft könnte sich bei den Fohlen nun ein Abschied von Marvin Friedrich oder Fabio Chiarodia ergeben. Friedrich könnte ein halbes Jahr vor Vertragsende fix abgegeben werden, während bei Chiarodia (Vertrag bis 2027) eine Leihe denkbar ist.
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