Skip to main content

Gladbach-Star mit Ausstiegsklausel – erster namhafter Interessent

Borussia droht in diesem Sommer ein ganz bitterer Abgang.
Bleibt Moritz Nicolas bei Borussia Mönchengladbach?
Bleibt Moritz Nicolas bei Borussia Mönchengladbach? | picture alliance/GettyImages

Mit einer überwältigenden Mehrheit von 60% wurde Moritz Nicolas von den eigenen Fans zum Spieler der Saison bei Borussia Mönchengladbach gewählt – und das völlig zurecht. Schließlich war der Torhüter quasi der einzige Gladbacher, der in der abgelaufenen Saison konstant abgeliefert hat. Wer weiß, wo Borussia ohne die starken Leistungen ihrer Nummer eins gelandet wäre...?

Wie Sky berichtet, ist Europa-League-Sieger Aston Villa auf Nicolas aufmerksam geworden und hat sein Interesse bekundet. Der TV-Sender schätzt, dass ein Wechsel des 28-Jährigen in diesem Sommer "Fahrt aufnehmen" kann – sei es nun zum Team von Unai Emery oder zu einem anderen Klub.

Nicolas kostet höchstens 15 Mio. Euro

Das Bittere: Gladbach sind komplett die Hände gebunden. Denn wie Sky ebenfalls enthüllt, besitzt Nicolas in seinem bis 2029 datierten Vertrag eine Ausstiegsklausel, die einen unkomplizierten Transfer ermöglicht. Die festgeschriebene Ablöse liegt demnach zwischen zehn und 15 Millionen Euro; Teams aus England müssten beispielsweise 15 Millionen Euro zahlen. Prinzipiell kann aber jeder Klub aus den europäischen Top-fünf-Ligen die Klausel aktivieren.

15 Millionen Euro wären für Gladbach freilich ein schöner Geldregen – doch ob diese Summe den Abgang des Leistungsträgers wirklich kompensieren könnte? Fraglich, schließlich ist ein zuverlässiger Torhüter Gold wert!

Als möglicher Nachfolger wurde in den letzten Monaten immer wieder mal Tjark Ernst von Hertha BSC – wenn auch lose – gehandelt. Der Youngster soll bei den Berlinern ebenfalls eine Ausstiegsklausel besitzen und würde fünf Millionen Euro kosten. Dass er einen Nicolas halbwegs adäquat vertreten könnte, müsste er aber erst einmal unter Beweis stellen.


Weitere Gladbach-News lesen:

Add us as a preferred source on Google