Am Donnerstag hat Borussia Mönchengladbach die Leihe von Daiki Hashioka offiziell bekanntgeben (90min berichtete). Der 27-jährige Abwehrspieler, der rechts und im Zentrum aufspielen kann, ist dabei als Ersatz für den verletzten Yukhym Konoplia eingeplant.
Eines ist dabei auffällig: Hashioka ist bereits der dritte Japaner im aktuellen Kader der Fohlenelf und der vierte japanische Neuzugang innerhalb kürzester Zeit, nach Shuto Machino (kam bereits im vergangenen Sommer), Zento Uno und dem für die vergangene Saison ausgeliehenen Kota Takai.
Schröder erklärt Transferfokus: "Sehr gute Erfahrungen" sollen sich weiter auszahlen
Darauf von der Bild angesprochen, erklärte der Gladbach-Sportchef: "Ich habe in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit japanischen Spielern und grundsätzlich die Beziehung zu den Menschen gemacht! Sie sind sehr demütig, arbeitswillig, diszipliniert und wissbegierig und vor allen Dingen respektvoll gegenüber Klub und Mitspielern. Sie geben alles für Ihr Team und passen gut in ein Gefüge!"
So ist es beileibe kein Zufall, dass sich Schröder in dieser Richtung einen gewissen Transferfokus angeeignet zu haben scheint. Bei der Borussia hat sich damit ein Wechsel eingestellt, von einem klaren Schweiz-Fokus noch vor wenigen Jahren auf vermehrt Neuzugang aus dem asiatischen Raum. Immerhin haben Kevin Diks und Jens Castrop auch indonesische beziehungsweise südkoreanische Wurzeln.
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