Noah Pesch wird in diesem Sommer nicht zu Borussia Mönchengladbach zurückkehren. Der 21-Jährige, der die letzte Saison leihweise beim 1. FC Magdeburg verbracht hat, schließt sich auf permanenter Basis dem Drittligisten Rot-Weiss Essen an.
"Noah hat in seinem ersten Jahr bei uns in der Regionalliga gezeigt, was für ein guter Fußballer er ist. Nicht umsonst ist er als Spieler der Saison in der Regionalliga West ausgezeichnet worden. Auch bei seiner Leihe nach Magdeburg hat er gezeigt, dass er das Rüstzeug für eine nachhaltige Karriere im Profifußball hat. Wir wünschen ihm viel Erfolg bei Rot-Weiss Essen und freuen uns darauf, ihn schon beim Testspiel in dieser Sommervorbereitung wiederzusehen", sagte Gladbachs Sportdirektor Rouven Schröder zum Abschied.
Pesch ergänzte, dass er "sehr glücklich" sei, dass der Wechsel nach Essen zustande gekommen ist. "Die Gespräche mit den Verantwortlichen und das große Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, haben mich von Anfang an überzeugt. RWE ist genau der richtige Verein, um den nächsten Schritt in meiner sportlichen Entwicklung zu gehen", zeigte er sich sicher.
Nach insgesamt 14 Jahren im Nachwuchs von Bayer Leverkusen war Pesch 2024 zur Borussia gewechselt, wo er zunächst für die zweite Mannschaft eingeplant war. Dort zeigte der damals 19-Jährige herausragende Leistungen und kam in der Saison 2024/25 auf 20 Tore und neun Vorlagen in 30 Regionalliga-Einsätzen. Die Hoffnung, dass Pesch mit solchen Zahlen auch ein Faktor bei den Profis werden könnte, war groß.
Den Durchbruch in der ersten Mannschaft hat er jedoch nie geschafft; insgesamt bestritt er nur eine einzige Partie für die Fohlen-Profis. Nun folgt nach seiner Magdeburg-Leihe der dauerhafte Abschied. Dass es "nur" die 3. Liga bei ihm wird, zeigt aber wohl auch, dass Pesch einfach noch nicht das Rüstzeug hatte, um wirklich oben anklopfen zu können. Gute Zahlen in der Regionalliga hin oder her.
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