Frühzeitig galt Moritz Nicolas bei Borussia Mönchengladbach als Verkaufskandidat. Zwar nicht, weil der Klub ihn loswerden und die Ablösesumme einstreichen wollte, sondern eher wegen seiner vermeintlich zu guten Leistungen für die jüngste Entwicklung der Fohlenelf.
Inzwischen ist jedoch klar, dass der Torhüter bei Borussia bleiben wird – ungeachtet etwaiger Entwicklungen am sogenannten Deadline Day, dem letzten Tag des Transfersommers. Diese Entscheidung ist laut der Bild sicher. Demnach müsste schon etwas "ganz Verrücktes" passieren, damit an diesem Status quo nochmal gerüttelt wird.
Nur Leeds brachte Nicolas zum Nachdenken – Verbundenheit zur Borussia zahlt sich nun aus
Frühzeitig sei für Nicolas klar gewesen, dass er Borussia nur für ein attraktives Angebot eines Topklubs verlassen hätte. Für einen Wechsel nur um des bloßen Wechsel willens sei er auch emotional zu sehr mit seinem Verein verbunden, heißt es.
Mehrere Anfragen und lose Gespräche habe es zwar gegeben, doch sei ein Abgang in diesem Sommer nie wirklich konkret gewesen. Mit einer einzelnen Ausnahme: Einen Wechsel zu Leeds United hätte sich der 28-Jährige der Bild zufolge gut vorstellen können.
Leeds entschied sich aber schlussendlich mit James Trafford für einen anderen Keeper, sodass aus dem anfänglichen Transfer-Flirt nichts wurde. Eine Anfrage von Hull City, die zu dieser Saison in die Premier League aufgestiegen sind, lehnte Nicolas ab. Dort hätte er wohl spürbar mehr Geld verdienen können, hätte sich aber vermutlich im Abstiegskampf und einem nur halb so großen Stadion eingefunden – daher die Entscheidung für einen Verbleib am Niederrhein.
Weitere Nachrichten rund um die Borussia:
