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Gladbach: Entscheidung bei erstem Leihspieler gefallen

Bei Hugo Bolin wurden Fakten geschaffen: Er bleibt langfristig am Niederrhein!
Hugo Bolin bleibt bei Borussia Mönchengladbach
Hugo Bolin bleibt bei Borussia Mönchengladbach | Christian Verheyen/GettyImages

Sage und schreibe fünf Leihspieler hat Borussia Mönchengladbach in dieser Saison in seinem Kader. Beim ersten ist nun eine Entscheidung gefallen: Hugo Bolin wird fest verpflichtet und der Fohlenelf somit langfristig erhalten bleiben.

"Hugo ist ein Charakter, der sich hier von Tag eins an hervorragend integriert und die Borussia komplett aufgesogen hat! Er arbeitet fokussiert an sich und er hat in seinen ersten Einsätzen angedeutet, dass er uns auch in Zukunft viel Freude bereiten kann", teilte Sportchef Rouven Schröder mit.

Der Schwede war erst im Winter von Malmö FF an den Niederrhein gewechselt und bestritt bislang sechs Bundesliga-Spiele für Borussia, davon drei in der Startelf. Durch seinen herausgeholten Elfmeter gegen Union Berlin, der zum 1:0-Endstand führte, war er auch schon an einem Tor beteiligt.

Laut RP wird für Bolin erstmal eine Sockelablöse von zwei Millionen Euro fällig - ein starker Deal von Rouven Schröder, denn Bolins Marktwert wird bei Transfermarkt schon auf sechs Millionen Euro geschätzt. Der 22-Jährige erhält im Zuge des festen Transfers einen Vertrag bis 2030.

Während die Zukunft von Bolin somit geklärt ist, bleibt offen, was aus den ebenfalls ausgeliehenen Haris Tabakovic, Yannik Engelhardt, Kota Takai und Alejo Sarco wird. Takai ist der einzige der vier verbliebenen Leihspieler, bei dem Borussia dank einer Kaufoption selbst bestimmen kann, ob man ihn nach der Leihe halten möchte. Gemäß RP ist die vereinbarte Ablösesumme beim Japaner aber so hoch, dass es nicht realistisch sei, dass Gladbach die Option wahrnehmen möchte.

Die höchste Priorität dürfte ohnehin ein Verbleib von Yannik Engelhardt haben, der bislang 25 Pflichtspiele absolvierte und dabei 23 Mal in der Startelf stand. Da sein Stammverein Como vor zwei Jahren aber selbst acht Millionen Euro in die Hand genommen hatte, dürfte Engelhardts Verpflichtung für Gladbacher Verhältnisse sehr kostspielig werden. Durch den Verkauf von Rocco Reitz wären die finanziellen Mittel zumindest vorhanden.

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