Bericht: Gladbach denkt über Transfer-Experiment mit Takai nach
Von Yannik Möller

Bereits mehrere Wochen vor der Öffnung des Winter-Transferfensters war bei Borussia Mönchengladbach klar, dass es noch Verstärkung in der Abwehr benötigt - quantitativ wie qualitativ. Im Zuge der finanziellen Möglichkeiten wurde sich für eine Leihe entschieden: Kota Takai, 21-jähriger Innenverteidiger, ist bis zum Sommer von Tottenham Hotspur ausgeliehen.
Die Borussia hat ihn aber nicht bloß als potenziellen Lückenfüller an den Niederrhein geholt. Viel mehr gibt es laut der Rheinischen Post einen recht konkreten Plan für den jungen Japaner.
Gladbach denkt über Takai-Verbleib abseits der Kaufoption nach
Zum einen kann und soll Takai bis zum Saisonende noch möglichst viel Spielpraxis sammeln. Das erhoffen sich er selbst und natürlich auch Tottenham von dieser Leihe, das passt aber auch zum Gedankenspiel der Gladbacher. Denn: Es gibt durch eine Kaufoption zumindest die theoretische Möglichkeit, dass Takai auch über die restliche Saison hinaus bei der Fohlenelf bleibt.
Laut der RP liegt die Kaufoption im hohen einstelligen Millionenbereich. Was auf den ersten Blick nach einer heutzutage vergleichsweise geringen Summe für einen Spieler aus der finanziell aufgeblähten Premier League aussieht, würde für die Borussia jedoch eine nennenswerte Investition bedeuten. Deshalb machen sich die Verantwortlichen dem Bericht zufolge schon jetzt Gedanken, ob Takai womöglich noch eine weitere Saison ausgeliehen werden könnte - potenziell mit späterer und erneuter Kaufoption.
Wie gut ein solches Szenario umzusetzen wäre, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht beantworten. Unklar ist nach wie vor und insbesondere angesichts der jüngsten Durststrecke, ob die Borussia überhaupt in der Bundesliga bleibt. Klar ist: Je eher der Klassenerhalt feststeht, desto einfacher gestaltet sich auf die Kaderplanung. Dazu ist offen, wie Tottenham mit dem Leih-Verteidiger planen wird.
Zunächst ist ohnehin abzuwarten, welche Leistungen Takai auf den grünen Rasen bringt. Fünf Einsätze, darunter zwei aus der Startelf sowie über die vollen 90 Minuten hinaus, hat er schon sammeln können. Allerdings ist es noch zu früh für ein Urteil, zumal die gesamte Fohlenelf aktuell keinen souveränen Eindruck macht.
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