Gladbach: Bringt dieser Psycho-Trick die Wende?
Von Fabian Küpper

Der Baum bei Borussia Mönchengladbach brennt lichterloh. Sieben Spiele in Folge haben die Fohlen nicht mehr gewonnen und sind mittlerweile auf den 14. Platz in der Bundesliga abgerutscht. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nur noch zwei Punkte.
Der Trainereffekt von Eugen Polanski ist dabei längst verpufft. Längst gibt es auch eine Diskussion um den 39-Jährigen, die Rouven Schröder zuletzt allerdings im Keim erstickte. Dennoch ist die Situation am Niederrhein so angespannt, dass man jetzt zu ungewöhnlichen Maßnahmen greift.
Psychologische Aktion soll die Wende bringen
Laut der Bild hat der 39-Jährige die Trainingseinheit am Donnerstag ins Stadion verlegt. Ziel: Die Mannschaft psychologisch darauf einstimmen, wo am Samstag der langersehnte Dreier eingefahren werden soll.
"Die Jungs sollen ans Nachdenken kommen und sich fragen, was will der Trainer jetzt wieder von ihnen. Und dann geht es um die Abläufe am Samstag. Darum, sich ein gutes Gefühl zu holen, wenn man auf die Kurve trainiert, in der man nach Möglichkeit auch am Samstag den Erfolg einfahren will", erklärt Polanski die ungewöhnliche Maßnahme.
Ändert Polanski das offensive Personal?
Ganz oben auf der Agenda stand dabei Schusstraining. Gegen Eintracht Frankfurt schoss die Borussia 20 Mal auf das gegnerische Tor, allerdings gingen nur drei überhaupt auf den Kasten von Kaua Santos.
Ändert Polanski deshalb auch etwas am Personal und stärkt die Offensive? Darauf wollte er sich auf Nachfrage der Bild: "Ihr könnt sicher sein, dass ich den Jungs nicht das Toreschießen verbiete. Unsere Prinzipien bleiben gleich, aber natürlich geht es auch darum, Dinge aufzubrechen. Das Wichtigste ist die Konsequenz in beiden Strafräumen. Ich kann die Sorgen der Fans total verstehen, aber bei uns ist sich jeder der Lage bewusst. Deshalb interessieren mich Samstag keine Statistiken - nur das Ergebnis."
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