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Gladbach braucht Ausverkauf – doch will gar keiner gehen?

Die Borussia muss wichtige Transfereinnahmen generieren. Doch anscheinend gibt es trotz entsprechender Verkaufs-Bereitschaft kaum klare Verkaufskandidaten.
Rouven Schröder
Rouven Schröder | Christian Verheyen/GettyImages

Irgendwie und bestenfalls noch möglichst früh den Klassenerhalt sichern und dann, nach eingehender Analyse, diese Saison abschließen sowie den Neustart zum Sommer einleiten. So, ganz grob formuliert, sieht der Fahrplan von Borussia Mönchengladbach für die letzten Wochen dieser Spielzeit aus.

Schon jetzt ist klar: Zur nächsten Saison braucht es einen Umbruch, eine ganz neue Stimmung – und dafür braucht es neue Spieler und dementsprechend auch Geld. Längst ist klar: Das Transferbudget wird angesichts der finanziellen Ausgangslage der Borussia nur sehr gering ausfallen. Von etwa fünf Millionen Euro ist dabei zumeist die Rede. Rouven Schröder wird jedoch mehr Geld in die Hand nehmen und daher auch weitere Einnahmen durch Spielerverkäufe generieren müssen.

Viele Spieler stehen zum Verkauf – doch klare Verkaufskandidaten gibt es kaum

Wie die Sport Bild berichtet, gibt es hinsichtlich etwaiger Verkaufskandidaten so gut wie keine Denkverbote. Demnach stehen sogar mehr als die Hälfte aller Spieler des Profi-Kaders (inklusive der zurzeit ausgeliehenen Spieler) zum Verkauf. Gleichzeitig hat aber noch kein Spieler bei Schröder einen Wechselwunsch hinterlegt, wie es heißt. Das erschwert die Arbeit des Sportdirektors nur noch weiter.

Ein offensichtliches Problem: Durch die schwache Saison konnte sich kaum ein Akteur der Fohlenelf ins Schaufenster stellen und an seinem Preis schrauben. Schröder wird bei Verkäufen, egal wen es schlussendlich treffen sollte, um jede einzelne Million kämpfen müssen.

Die wenigen Spieler, die zuweilen auch schon mehr oder weniger öffentlich über einen Gladbach-Abschied nachgedacht haben, konnten bislang keine Abnehmer finden. Das gilt beispielsweise für Nico Elvedi oder auch Franck Honorat. Dazu gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass Celtic Glasgow die Kaufoption für Tomas Cvancara aktivieren wird. Wiederum andere Spieler wie Florian Neuhaus, die eine noch vergleichsweise vernünftige Summe einbringen könnten, sitzen bei der Borussia auf Top-Verträgen.

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