Selbst im Vergleich mit den anderen Klubs aus der Bundesliga ist Borussia Mönchengladbach noch vergleichsweise konservativ unterwegs, wenn es um die Öffnung für weitere Finanzspritzen geht. So ist es beispielsweise schon ein Novum für den Verein, dass das Stadion einen Sponsor-Namen bekommt und demnächst ista-Borussia-Park heißt. Über die etwa fünf Millionen Euro an Einnahmen pro Jahr wird sich vor allem auch Rouven Schröder freuen.
Doch gerade weil sich die Borussia in derartigen Themen oftmals zurückgehalten hat, überrascht ein Vorstoß nun umso mehr. Im 'FohlenPodcast - Standpunkte' hat sich mit Dr. Stefan Stegemann der Geschäftsführer der Fohlenelf zu einem etwaigen Einstieg für Investoren geäußert.
Stegemann fordert Gladbach-Fans auf: Über diese Optionen müsse zumindest nachgedacht werden
Gladbach als Verein habe "noch Optionen, über die wir nachdenken müssen", stieß Stegemann in diesen Themenbereich vor (via Bild). Und weiter: "Wir sehen beim HSV, dass dort Genossenschaftsmodelle wirksam werden. Wir sehen es bei Schalke 04, dem FC St. Pauli. Es gibt noch Möglichkeiten, bei Borussia Mönchengladbach einiges zu gestalten."
Ein solches Genossenschaftsmodell könne auch für Borussia interessant sein, merkte Stegemann an. Zugleich führte er aus, dass es dadurch dann vielleicht auch die Möglichkeit gibt, "dass man sagt, man ist auch mit dem einen oder anderen Investor einverstanden, weil er gut zu Borussia und den Werten des Vereinspassen würde".
Ganz grundsätzlich und fernab einer etwaigen Ausarbeitung müsste die Borussia aber mit den Fans und Mitgliedern zusammenarbeiten. Immerhin bräuchte es eine entsprechende Ab- und Zustimmung auf einer Mitgliederversammlung.
"Ich kann an der Stelle nur animieren, dass man da mal drüber nachdenkt. Borussia braucht es nicht unbedingt. Aber wenn man davon träumt, sich in der Bundesliga besser zu platzieren oder europäisch spielen zu wollen, dann hilft so etwas natürlich schon", so Stegemann mit dem entsprechenden Wink mit dem Zaunpfahl.
Weitere Nachrichten rund um die Borussia:
