Der BVB scheint für die neue Saison 2026/27 bereit zu sein. Die beiden Generalproben gegen den FC Arsenal (3:2) und die AS Rom (2:2) zeigten deutlich mehr Licht als Schatten, auch wenn die Schwarz-Gelben bei der Saisoneröffnung gegen die Italiener einen schwachen Start erwischten und früh einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen mussten.
Bei den beiden Tests gegen die internationalen Topklubs durfte sich vor dem Saisonstart auch der Großteil des Kaders noch einmal dem Trainerteam um Niko Kovac zeigen, darunter auch die vielen jungen Talente. Allerdings gab es hierbei eine krasse Ausnahme: Der 18-jährige Justin Lerma, erst in diesem Sommer für vier Millionen Euro aus Ecuador gekommen, saß gegen die Gunners und die Roma jeweils über die volle Distanz auf der Bank.
Vor dem Franz-Beckenbauer-Supercup gegen den FC Bayern (Samstag, 20.30 Uhr) scheint der Mittelfeld-Allrounder also weit weg von seinem ersten Pflichtspiel im schwarz-gelben Trikot zu sein. Und das hat handfeste Gründe.
Lerma kämpft mit Sprache und Gewicht - Kommt es zur Leihe?
"Wir können nicht alle bringen. Er braucht noch Zeit und das ist ganz normal", versuchte Niko Kovac gegenüber WAZ die Thematik erst herunterzuspielen, sprach dann aber die Probleme des Ecuadorianers konkret an: "Da gibt es Sprachschwierigkeiten. Wenn man ihn sich anschaut, ist er auch noch ein wenig zierlich, da müssen wir etwas an Gewicht draufwerfen beziehungsweise an der Fitness arbeiten."
Zwar gehöre Lerma "zum Team wie alle anderen auch", doch klar ist auch, dass er für seine Entwicklung die nötige Spielpraxis benötigt. Wo er diese bekommt, ist noch unklar. Laut WAZ ist neben regelmäßigen Einsätzen in der U23 auch eine Leihe eine Option.
Zwar stand der Transfer von Lerma schon vor zwei Jahren fest, seine Ankunft verschob sich aber erst auf diesen Sommer, nachdem er volljährig wurde. Nun könnte er die Dortmunder schon wieder verlassen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass es sich hierbei um einen Transfer mit Weitsicht handelte. Schließlich unterschrieb das Talent im Ruhrpott einen langfristigen Vertrag bis 2031.
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