Gespräche mit der Konkurrenz: Nächste Transferschlappe für den BVB?
Von Franz Krafczyk

In Sachen Transfers könnte es beim BVB derzeit besser laufen. Während in diesem Winter wohl kein neuer Spieler mehr verpflichtet wird, wackelt nun auch ein erster Sommer-Transfer. Obwohl sich die Dortmunder mit Linksverteidiger-Talent Kaua Prates bereits einig waren, wird Cruzeiro Belo Horizonte den Brasilianer wohl nicht ziehen lassen, da sich mit Kaiki ein anderer linker Außenverteidiger vor dem Absprung befindet.
Doch damit nicht genug: Auch der Transfer von Oscar Bobb wird immer unwahrscheinlicher. Nachdem der BVB in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder mit dem Rechtsaußen von Manchester City in Verbindung gebracht wurde, scheint nun ein anderer Klub aus der Premier League dazwischenzufunken.
Wie Fabrizio Romano berichtet, verhandelt der FC Fulham mit den Cityzens über einen festen Transfer von Bobb. Die Londoner sollen bereits ein erstes offizielles Angebot in Höhe von 35 Millionen Pfund (40,2 Millionen Euro) für den 22-jährigen Norweger vorgelegt haben. Nun sollen beide Klubs darüber verhandeln, ob der Wechsel zu diesen Konditionen über die Bühne gehen kann.
Chancen sinken: BVB steht vor wichtiger Entscheidung
Laut Romano zeige auch der BVB Interesse und werde in Kürze darüber entscheiden, ob er noch ernsthaft ins Rennen um Bobb einsteigt. Aufgrund der hohen Ablöse sinken die Chancen aber immer weiter, da das Transferbudget der Borussia bekanntlich stark eingeschränkt ist. Für einen Transfer dieser Größenordnung müsste wohl zunächst ein Star aus dem aktuellen Kader verkauft werden. Dass das in der Kürze der Zeit passiert, ist aber praktisch undenkbar.
Zuletzt berichtete die Sport Bild, dass eine Verpflichtung von Bobb ein finanzielles Gesamtpaket in Höhe von 70 Millionen Euro betragen würde, was deutlich über den Möglichkeiten der Schwarz-Gelben liegen würde. Neben der Ablöse kämen weitere Kosten wie das Gehalt des Spielers und Berater-Honorare hinzu.
Die Transfer-Neuigkeiten dieser Tage werden den BVB-Fans also sicherlich keine Freude bereiten ...
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