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Geldregen für Hjulmand? So viel kostet Bayer der Trainerwechsel

Das Hjulmand-Aus kommt die Werkself wohl teuer zu stehen.
Kasper Hjulmand verlässt Leverkusen nach nicht mal einem Jahr bereits wieder
Kasper Hjulmand verlässt Leverkusen nach nicht mal einem Jahr bereits wieder | INA FASSBENDER/GettyImages

Die Trennung von Kasper Hjulmand kostet Bayer 04 Leverkusen offenbar eine ordentliche Summe. Nach dem Verpassen der Champions League zogen die Verantwortlichen bei der Werkself die Reißleine.

Nur 48 Pflichtspiele saß Hjulmand bei der Werkself auf der Trainerbank. In dieser Zeit holte der Däne 24 Siege, zwölf Unentschieden und zwölf Niederlagen, was einem Punkteschnitt von 1,75 pro Partie entspricht. Trotzdem entschieden sich die Klub-Bosse nach der Saison für einen Trainerwechsel.

Mit Carles Martinez wurde inzwischen bereits der Nachfolger präsentiert. Der Spanier kommt vom FC Toulouse und soll in Leverkusen eine neue Ära prägen (90min berichtete)

Hjulmand wohl schon früh informiert

Wie Bild berichtet, informierten die Bayer-Verantwortlichen Kasper Hjulmand bereits am 18. Mai darüber, dass man sich nach einem neuen Trainer umsehen werde. Spätestens zu diesem Zeitpunkt dürfte dem Dänen klar geworden sein, dass seine Zukunft in Leverkusen wohl beendet ist.

Intern soll es zudem Unmut daran gegeben haben, wie Hjulmand mit Rückschlägen und interner Kritik umging. Ähnliche Vorwürfe habe es laut dem Bericht bereits bei früheren Stationen in Mainz sowie bei der dänischen Nationalmannschaft gegeben.

Besonders teuer wird die Trennung für Bayer offenbar trotzdem: Da Hjulmands Vertrag ursprünglich noch bis 2027 lief, soll die Werkself dem 54-Jährigen laut Bild nun rund zwei Millionen Euro Abfindung zahlen müssen.

Rolfes dankt Hjulmand

Sportchef Simon Rolfes erklärte die Entscheidung bei der Vorstellung von Carles Martinez ausführlicher. Hjulmand habe die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen und zunächst stabilisiert, die Entwicklung der vergangenen Monate habe dem Verein jedoch nicht das nötige Vertrauen gegeben, mit ihm in die kommende Saison zu gehen.

Auch anschließend äußerte sich Rolfes noch einmal persönlich auf LinkedIn zur Trennung und betonte, dass die Entscheidung nichts an seinem Respekt für Hjulmand als Trainer und Mensch ändere.


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