Es ist eine der größten Überraschungen der ersten DFB-Nominierung vom neuen Bundestrainer Jürgen Klopp: Deniz Undav wird zuhause gelassen – trotz XXL-Kader. Eine Entscheidung, die auf den ersten Blick bei vielen Fans und Experten für Verwunderung sucht.
Undav war in der letzten Saison schließlich noch der beste deutsche Stürmer, hatte jedoch einen schwierigen Start in die neue Spielzeit inklusive Problemen an der Achillessehne. Auf einen eigenen Treffer wartet er aktuell noch, sammelte jedoch schon vier Assists. Die Bild berichtet jetzt, dass es in Stuttgart zu einem Geheimtreffen zwischen Klopp und Undav kam.
Klopps klare Botschaft
Dabei soll auch die Entscheidung gefallen sein, Undav in dieser Länderspielperiode nicht zu nominieren. Der Grund ist simpel: Der 29-Jährige soll sich in Ruhe von seinen Achillessehnenproblemen erholen und fit werden.
Denn Klopp sagte laut der Bild auch, dass Undav wieder eine wichtige Rolle in der Nationalmannschaft spielen wird, sobald er leistungs- und fitnesstechnisch wieder bei 100 Prozent ist.
Großes Sturm-Casting
Der neue Bundestrainer lässt Undav also aus Gründen der Leistungssteuerung zuhause – ein nachvollziehbarer Schritt, schließlich kann sich der VfB-Stürmer so in Ruhe erholen und Klopp kann andere Spieler genauer unter die Lupe nehmen.
Gerade im Sturm will Klopp einige spannende Namen nominieren. Einer von ihnen wird Younes Ebnoutalib sein, der seine Nominierung bereits aus Versehen ausplauderte (90min berichtete). Ob Klopp darüber hinaus auch Akteure wie Nicolo Tresoldi oder Dzenan Pejcinovic beruft, wird sich am Donnerstag ab 10 Uhr zeigen.
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