Gehalt, Ablöse, XXL-Boni: Die Zahlen zum Dzeko-Deal
Von Fabian Küpper

Es war der wohl größte Coup der jüngeren Vereinsgeschichte, der Schalke 04 in der vergangenen Woche gelang: Edin Dzeko kommt nach Gelsenkirchen. Der 39-Jährige hat in seiner langen Karriere alles gesehen und gehörte zu den besten und konstantesten Stürmern seiner Generation.
Dass er immer noch weiß, wo das Tor steht, bewies er dann auch direkt gegen den 1. FC Kaiserslautern, als er zum 1:2-Anschluss traf und damit die Aufholjagd einleitete. Für Schalke hat sich der Transfer also direkt schon nach dem ersten Spiel gelohnt.
Das gute für die Königsblauen: Anders als in den vergangenen Jahren, hat Sportdirektor Frank Baumann beim Dzeko-Transfer das Risiko so gering wie möglich gehalten. Das zeigen die Zahlen des Deals.
Eine Management-Masterclass
Denn Dzeko kassiert für die knapp fünf Monate, die er auf Schalke unter Vertrag steht, ein Grundgehalt von gerade mal 300.000 Euro – übrigens eine Summe, die Dzeko und sein Berater sofort akzeptiert haben. Ebenfalls richtig gutes Business von Baumann & Co.: Eine Ablöse mussten die Königsblauen nicht bezahlen.
Spannender wird es da schon bei den Boni. Schaffen die Königsblauen nämlich den Aufstieg, dann darf sich der 39-Jährige über 400.000 Euro extra freuen. Zudem erhält der Bosnier pro Punkt jeweils 3.000 Euro, bei einem Sieg verdient er also 9.000 Euro – nicht schlecht.
Der Aufstieg als große Chance
Eine Option zur Vertragsverlängerung gibt es, anders als zuletzt immer wieder kolportiert, nicht. Vielmehr sei die Absprache so, dass sich beide Parteien nach der Saison zusammensetzen und diskutieren wollen, ob eine weitere Zusammenarbeit sinnvoll sei. Schließlich wird Dzeko in der kommenden Spielzeit 41 Jahre alt.
Gerade, wenn Schalke der Aufstieg aber tatsächlich gelingt, wäre Dzeko mit seiner Erfahrung unfassbar wichtig. Insofern scheint also auch das Schicksal des Bosniers mit dem Aufstieg verknüpft zu sein – genauso wie auch bei vielen seiner Mitspieler.
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