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Gegen Union: Leverkusen muss auf 30-Millionen-Mann verzichten

Guéla Doué soll die Zukunft auf der rechten Verteidigungsseite der Leverkusener sein. Doch sein Debüt muss vorerst auf sich warten.
Das Bundesliga-Debüt von Guela Doue (l.) verzögert sich.
Das Bundesliga-Debüt von Guela Doue (l.) verzögert sich. | SEBASTIEN BOZON/GettyImages

Bayer Leverkusen muss im Heimspiel gegen Union Berlin auf Neuzugang Doué verzichten. Das verkündete Werkself-Coach Carles Martinez auf der Pressekonferenz vor dem zweiten Bundesliga-Spieltag.

"Doué hat eine Kleinigkeit. Er ist nicht bereit für den Kader morgen", erklärte der 42-jährige Spanier. Bayer könnte gegen die Berliner stattdessen mit Jarell Quansah als Rechtsverteidiger beginnen. Der 23-Jährige ist normalerweise im Abwehrzentrum zu Hause, allerdings hatte Lucas Vazquez zum Auftakt beim SV Elversberg (2:3) einfach zu große Schwierigkeiten.

Wenn Doué wieder vollständig fit ist, wird der Ivorer mit Sicherheit auch gesetzt sein und Quansah in die Mitte rücken, wo er in einen Dreikampf mit Loïc Badé und Facuno Medina treten wird.


Kein Bayer-Neuzugang kostete mehr als Doué

Leverkusen hat in diesem Sommer für stolze 157 Millionen Euro eingekauft. Mit einer Ablöse von 30 Millionen Euro war Doué dabei der teuerste Zugang. Der Bruder von PSG-Star Désiré Doué kam von Racing Straßburg und war in der Ligue 1 im vergangenen Jahr einer der besten Außenverteidiger der Liga.

Der 23-Jährige zeichnet sich durch seine starke Physis und einen ordentlichen Offensivdrang aus. 2025/26 kam er im französischen Oberhaus auf starke acht Torbeteiligungen (zwei Treffer, sechs Assists). Der ivorische Nationalspieler kam auch bei der WM viermal zum Einsatz. Auch gegen das DFB-Team stand Doué in den letzten acht Minuten auf dem Rasen und musste mitansehen, wie Deniz Undav das Team von Julian Nagelsmann zum Last-Minute-Sieg schoss.


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