Es war ein Schock, als beim Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Villareal Konstantinos Karetsas Mitte der ersten Halbzeit zusammenbrach – zumal es bereits der zweite Dortmunder Youngster an jenem Tag war.
Wenig später folgte allerdings die Entwarnung: Der 18-Jährige hatte mit Kreislaufproblemen zu kämpfen, bei den anschließenden Untersuchungen seien keine Auffälligkeiten gefunden worden. Auch deshalb konnte Karetsas in dieser Woche wieder das Mannschaftstraining aufnehmen – und gegen den VfB Stuttgart am Samstag sein Comeback feiern?
Karetsas, der Super-Joker?
Trainer Niko Kovac sieht den Griechen zwar noch nicht bereit für die Startelf, einen Joker-Einsatz könnte Karetsas allerdings durchaus bekommen: "Sollte er reinkommen, sollte Kosta auch sicherlich die Leistung bringen können, die er auch in den ersten Spielen gezeigt hat."
Ein kleines Fragezeichen steht also immer noch hinter der schnellen Rückkehr in Stuttgart, wenngleich Kovac betont, wie gut der 18-Jährige schon wieder drauf sei. "Er ist wohlauf, das ist das Wichtigste. Wenn man so etwas erlebt, hat man es sicher noch im Hinterkopf. Aber ich sehe von Tag zu Tag, dass er freier wird und immer weniger daran denkt. Er ist positiv unterwegs, lacht und hat Spaß im Training. Das ist eine gute Voraussetzung das alles zu verarbeiten und zu vergessen", erklärte der 54-Jährige.
Eine schwere Aufgabe
Der BVB kann gegen Stuttgart unterdessen seinen perfekten Saisonstart ausbauen und mit vier Siegen aus den ersten vier Spielen starten. Die Schwaben werden allerdings trotz ihrer erst drei Punkte eine harte Nuss, zumal Schlüsselspieler Angelo Stiller möglicherweise doch rechtzeitig fit wird.
Es würde perfekt passen, wenn Karetsas bei seinem umjubeltem Comeback direkt seine Füße beim möglichen Siegtreffer der Dortmunder im Spiel hat. Ob es tatsächlich dazu kommt, wird sich am Samstag zeigen.
Weitere BVB-News lesen:
