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Bericht: Gefallener Serien-Meister heiß auf Eintrachts Trainerflop Riera

Albert Riera könnte nach dem SGE-Aus schnell wieder einen neuen Trainerjob finden.
Albert Riera musste bei der SGE schnell wieder gehen
Albert Riera musste bei der SGE schnell wieder gehen | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Die Verpflichtung von Albert Riera als Nachfolger von Dino Toppmöller war für die Frankfurter Eintracht ein kompletter Reinfall. Der streitbare Spanier musste nach nur 14 Spielen auf der SGE-Trainerbank schon wieder gehen. Unter dem 44-Jährigen hatte die SGE das Minimalziel Platz sieben verpasst. Das Riera-Aus zeichnete sich allerdings schon vor dem Saisonfinale ab.

Auf einer Pressekonferenz, auf der Sportvorstand Markus Krösche auf die Saison zurückblickte, gab dieser offen zu, dass die Verpflichtung Rieras eine Fehleinschätzung war. Der Ex-Profi (u.a. Liverpool) kam ohne Bundesliga-Erfahrung an den Main und hatte zuvor fast nur in Slowenien an der Seitenlinie gestanden (ein Intermezzo in Frankreich bei Girondins Bordeaux ausgenommen).

Riera selbst nahm zu seinem schnellen Eintracht-Aus über seine Social-Media-Kanäle Stellung. Dabei schrieb er unter anderem: "Ich gehe in Frieden, aber es ist auch traurig zu sehen, dass ihr nur 20 Prozent der Power von Albert genutzt habt."

Riera Trainer-Kandidat in Bulgarien

Die "Albert-Power" könnte nun ein gefallener Abo-Meister aus Bulgarien nutzen. Wie die bulgarische Sportzeitung Tema Sport berichtet, zeigt Ludogorets Razgrad großes Interesse an Riera. Ludogorets musste diese Saison nach 14 Meisterschaften in Serie Levski Sofia den Titel-Vortritt lassen. Entsprechend steht der norwegische Trainer Per-Mathias Høgmo vor dem Aus.

Riera könnte ihm nun folgen. Für die Eintracht wären das gute Nachrichten. Schließlich hatte der Spanier Anfang Februar in Frankfurt einen Vertrag bis 2028 unterschrieben.


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