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Gefahr für Real-Flirt: Klopfen nun Bundesligisten bei Spanien-Juwel an?

Real Madrid wähnte sich im Werben um Sergio Martinez bereits auf der sicheren Seite. Doch nun gibt es anscheinend Konkurrenz aus der Bundesliga.
Steht nun europaweit im Fokus: Sergio Martinez von Racing Santander
Steht nun europaweit im Fokus: Sergio Martinez von Racing Santander | NurPhoto/GettyImages

Der erste Spieltag in der spanischen Primera Division hielt direkt eine faustdicke Überraschung parat. Beim beachtlichen 2:2-Unentschieden des Aufsteigers Racing Santander gegen den FC Villarreal stand plötzlich ein 19-jähriger Debütant im Rampenlicht, den zuvor wohl nur absolute Experten auf dem Zettel hatten.

Sergio Martinez feierte nicht nur sein Debüt in der höchsten spanischen Spielklasse, sondern krönte diesen Meilenstein in der 34. Spielminute direkt mit einem spektakulären Distanzschuss zum zwischenzeitlichen 2:1. Seit diesem Traumtor überschlagen sich die Ereignisse rund um den 1,88 Meter großen zentralen Mittelfeldspieler.

Ausstiegsklausel macht Martinez zum Schnäppchen

Die physische Wucht, gepaart mit einer enormen Passsicherheit und Defensivstärke, weckt bei Beobachtern unweigerlich erste Erinnerungen an Weltmeister Rodri. Was Martinez für europäische Topklubs derzeit jedoch besonders attraktiv macht, ist seine vertragliche Situation.

Der Youngster, der im vergangenen September für die spanische U19-Nationalmannschaft debütierte, besitzt bei Racing Santander eine festgeschriebene Ausstiegsklausel. Für die überschaubare Summe von rund drei Millionen Euro kann er den Verein noch in diesem Sommer verlassen. Wirtschaftlich wäre das für viele Top-Vereine ein absolutes Schnäppchen.

Romano vermeldet Bundesliga-Interesse

Lange Zeit sah alles danach aus, als würde Real Madrid das Rennen um das begehrte Talent souverän für sich entscheiden. Doch der Poker um den Spanier nimmt nun eine unerwartete Wendung. Wie der italienische Transferexperte Fabrizio Romano auf seinen Kanälen berichtet, sind die Königlichen längst nicht der einzige Verein, der konkrete Gespräche führt.

Demnach haben neben Vertretern aus der englischen Premier League vor allem auch mehrere Vereine aus der Bundesliga ein Auge auf den talentierten Spanier geworfen. Für den deutschen Markt ist das eine hochinteressante Entwicklung, da es sich bei den Interessenten laut Romano explizit um Champions-League-Teilnehmer handeln soll.

Für die deutschen Starter in der Königsklasse wäre eine Verpflichtung bei der vergleichsweise niedrigen Ablösesumme eine erstklassige Gelegenheit, ein vielversprechendes Juwel für das eigene Zentrum langfristig an sich zu binden.

Der Plan von Real Madrid

Trotz der starken Konkurrenz aus Deutschland und England rechnet sich Real Madrid weiterhin sehr gute Chancen aus. Wie ein aktueller Bericht von 90min aufzeigt, haben die Madrilenen einen ganz klaren Fahrplan für das junge Juwel entworfen.

Sollte sich Martinez für einen Wechsel in die spanische Hauptstadt entscheiden, würde er zunächst offiziell für die zweite Mannschaft registriert werden. Allerdings bestünde der klare Plan darin, ihn fest in den Trainingsbetrieb der Profis unter Trainer Jose Mourinho zu integrieren.

Eine andere Option der Königlichen sieht vor, die Klausel sofort zu ziehen und Martinez direkt wieder an Racing Santander zu verleihen. So könnte er in vertrauter Umgebung wichtige Spielpraxis auf höchstem Niveau sammeln. Die kommenden Tage werden nun zeigen, ob sich der Hauptstadtklub gegen die finanzkräftige Konkurrenz aus der Bundesliga durchsetzen kann.


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