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Fünf aus elf: Warum dem HSV ein "brutaler" Transfersommer droht

Nach dem geglückten Klassenerhalt richtet sich der Blick beim HSV jetzt auf das Transferfenster – und dieses verspricht, stressig zu werden.
Der HSV spielt auch in der nächsten Saison erste Liga – nur mit welchen Spielern?
Der HSV spielt auch in der nächsten Saison erste Liga – nur mit welchen Spielern? | picture alliance/GettyImages

Am Ende war der Hamburger SV doch nicht auf den FC St. Pauli und den VfL Wolfsburg angewiesen. Durch den 2:1-Sieg der Rothosen am Samstag gegen Eintracht Frankfurt machte der Aufsteiger einen gewaltigen Schritt in Richtung Klassenerhalt, der nach den Punktverlusten der Kiezkicker und Wölfe am Sonntag auch rechnerisch perfekt war.

Viel Zeit zum Feiern bleibt den Verantwortlichen um Sportdirektor Claus Costa jedoch nicht. Denn durch den geglückten Klassenerhalt können auch die Transferplanungen endlich voll anlaufen. Und hier hat der HSV einiges zu tun.

Große Herausforderung für Costa

Denn aktuell ist laut der Bild nur bei fünf Stammspielern klar, dass sie auch nächste Saison mit der Raute auf der Brust auflaufen werden: Nicolas Capaldo, Jordan Torunarigha, Miro Muheim, Nicolai Remberg und Albert Sambi Lokonga. Bei Yussuf Poulsen und Warmed Omari könnte sich zudem die Rolle innerhalb des Teams verändern.

Hinter dem Rest stehen große Fragezeichen. Mit Keeper Daniel Heuer Fernandes gibt es weiterhin keine Einigung, zudem ist Abwehrchef Luka Vuskovic quasi sicher weg – genauso wie Giorgi Gocholeishvili und Damion Downs. Fraglich ist außerdem, wie es mit dem ebenfalls ausgeliehenen Fabio Vieira weitergeht: Die Kaufoption in Höhe von 22 Millionen Euro ist für den HSV zu teuer.

Was passiert mit den Leihspielern?

Und auch bei den übrigen Leihspielern stehen Fragezeichen hinter der Zukunft. Bei Philip Otele ist ein Verbleib vor allem vom System abhängig, dass Trainer Merlin Polzin in der kommenden Saison spielen lassen will.

Albert Grønbæk, der in Frankfurt mit einem Tor und einer Vorlage Matchwinner auf ungewohnter Position auf der linken Schiene war, soll laut der Bild unbedingt gehalten werden, hier will Costa aber wohl nochmal nachverhandeln, die aktuelle Option von fünf Millionen Euro ist dem HSV zu hoch.

Bleiben noch William Mikelbrencis und Ransford Königsdörffer. Der Franzose hat ein neues Angebot vorliegen, zudem soll sich Königsdörffer immer mehr mit einem Verbleib anfreunden können.

Wer wird verkauft?

Doch auch wenn der 24-Jährige bleibt, braucht es im Sturm dringend Verstärkung – und nicht nur dort. Es braucht einen neuen Abwehrchef und vielleicht auch einen neuen Keeper, wenn Heuer Fernandes verkauft werden sollte.

Geld für diese Transfers könnten durch die Verkäufe von Jean-Luc Dompé und Fabio Baldé eingespielt werden. Baldé hat vor allem in Portugal einen Markt, während Dompé nach seiner Suspendierung seinen Stammplatz verloren hat.

Fest scheint bisher nur zu stehen, dass sich das Gesicht des Hamburger SV in der neuen Saison deutlich verändern wird...


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