Mit einem Heimsieg über den FC Augsburg hätte Werder Bremen einen großen Schritt in Richtung des Klassenerhalts machen können. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz hätte, selbst im Falle eines Sieges des FC St. Pauli über Mainz 05, sechs Punkte betragen – sodass nur noch die Tordifferenz einen Unterschied ausgemacht hätte.
Diese Chance ließ Werder jedoch liegen und musste sich schlussendlich mit 1:3 sogar geschlagen geben. Entsprechend groß war anschließend der Frust und die Ernüchterung an der Weser.
Thioune verrät: Darum ging es bei der "relativ langen Aussprache"
"Wir haben eine relativ lange Aussprache gehabt", gab Daniel Thioune am Sonntag einen Einblick in die Aufarbeitung dieser Niederlage (via Deichstube). Das Training am Tag nach der Partie musste deshalb sogar verspätet starten. Offenbar hatten Mannschaft und Trainerteam noch einiges anzusprechen und zu thematisieren.
"Wir haben darüber gesprochen, was uns gefehlt hat und was wir brauchen. Wir müssen uns alle einig sein, dass wir eine Haltung auf dem Platz haben müssen wie gegen Stuttgart", führte Thioune weiter aus. Damit kam der Werder-Cheftrainer nochmal auf das 1:1-Remis beim VfB Stuttgart zu sprechen. Schlussendlich sei es aber entscheidend, "wie wir wieder aus dem Raum gehen": "Dann ist es offen und auf Augenhöhe, dann wird auch kontrovers diskutiert – aber auch nach Lösungen gesucht."
Die Leistung gegen den FCA bezeichnete Thioune als "vollumfänglich nicht gut". Die Gründe für die Niederlage sah er jedoch nicht vorrangig bei der Dreier- beziehungsweise Fünferkette: "Taktisch müssen wir uns über nichts unterhalten, denn wir haben uns den Gegner zurechtgelegt. Aber wir waren einfach nicht gefährlich." Die fehlende Torgefahr ist in dieser Saison ein häufiger Begleiter für Bremen.
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