Am Samstag traten gleich fünf Profis von Borussia Mönchengladbach mit ihren Nationalteams zur Länderspielpause an. Ein positives Zwischenfazit lässt sich daraus aber kaum ziehen. Entweder gab es gar keine Spielminuten oder die Auftritte endeten in einem Ergebnis, das eher Fragen aufwirft als Selbstvertrauen bringt.
Die Spieler und ihre Tests im Überblick
Drei Gladbacher konnten gar keinen Eindruck hinterlassen. Jens Castrop saß beim deutlichen 0:4-Debakel Südkoreas gegen die Elfenbeinküste über die komplette Spielzeit auf der Bank.
Auch Shuto Machino blieb beim 1:0 Japans gegen Schottland ohne Minuten. Gleiches gilt für Niklas Swider, der beim 1:0 der deutschen U19 gegen Griechenland nicht eingesetzt wurde.
Blamage des künftigen Gastgebers
Immerhin: Giovanni Reyna und Joe Scally kamen für die USA zu Einsatzzeit. Allerdings erst ab der 70. Minute und zu einem Zeitpunkt, als der WM-Gastgeber bereits mit 1:4 hinten lag.
Am Ende setzte es ein 2:5 gegen Belgien. Und auch wenn die USA bei der WM in einer vergleichsweise einfachen Gruppe mit Paraguay, Australien und einem Playoff-Gegner gelandet sind, sollte so ein Auftritt eigenem WM-Boden tunlichst vermieden werden.
Reyna freut sich trotz allem über die Chance
Für Gio Reyna dürfte allein die Nominierung und die Einsatzzeit schon ein Thema gewesen sein. Seit dem Spiel im Januar gegen den Hamburger SV hatte er keine einzige Spielminute mehr.
Er sagte dazu: "Ich denke, es ist immer einfacher, wenn man Woche für Woche spielt. Bei mir ist das nicht so. Ich bin glücklich und freue mich sehr, wieder das Vertrauen der Trainer zu genießen."
Und weiter: "Ich möchte einfach ich selbst sein. Ich möchte Spaß an meinem Spiel haben, einfach Spaß am Spielen. Natürlich gibt es Richtlinien, an die ich mich halten soll, aber der Trainer lässt den Offensivspielern viel Freiheit. Das wissen wir sehr zu schätzen, denn die meisten Angreifer genießen Freiheit."
