Nach einer bereits sehr erfolgreichen Qualifikationsrunde besticht Norwegen bislang auch bei der Weltmeisterschaft. Mit dem 3:2-Sieg über Senegal wurde in der Nacht zu Dienstag der Grundstein für den Einzug in die K.o.-Phase gelegt. Auf wen die Skandinavier dort zuerst treffen, ist noch offen.
Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: Bereits nach erst 13 gespielten Minuten musste Julian Ryerson verletzt ausgewechselt werden. Nachdem zunächst nicht klar war, wo und wodurch er sich verletzt hatte, saß er später mit einem dicken Eisbeutel auf dem rechten Oberschenkel auf der Ersatzbank (via Sport1).
Bei den Fans und Verantwortlichen von Borussia Dortmund dürfte das für die ein oder andere Schweißperle auf der Stirn gesorgt haben. Mit Nico Schlotterbeck hat bereits ein Spieler von Schwarz-Gelb das vorzeitige WM-Aus erlitten.

Während beim deutschen Innenverteidiger bereits absehbar ist, dass er höchstwahrscheinlich die ganze Saisonvorbereitung und womöglich auch den Saisonstart verpassen wird, steht eine Diagnose beim norwegischen Außenspieler noch aus. Sein Ausfall wäre ebenfalls sehr bitter, haben doch alleine die wettbewerbsübergreifend 18 direkten Vorlagen in der abgeschlossenen Saison gezeigt, wie wichtig Ryerson für den BVB ist.
In Dortmund wird man also ganz genau hinschauen, wie die nun wohl anstehenden Untersuchungen bei Ryerson verlaufen, wie die Diagnose lautet und ob er bei der WM nach kurzer Pause vielleicht doch wieder einsteigen kann. Immerhin: Beim inzwischen bekannten Ruderer-Jubel nach der Partie konnte er schon wieder mit einem breiten Grinsen mitmachen.
Norwegen 3-2 Senegal: Die Highlights im Video
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