Skip to main content

Frisch verpflichteter FCK-Star weckt Erstliga-Begehrlichkeiten

Obwohl der 1. FC Kaiserslautern gerade erst die Kaufoption für Paul Joly gezogen hat, buhlen nun gleich mehrere internationale Klubs um den Rechtsverteidiger.
Paul Joly startete in seiner Premieren-Saison auf dem Betzenberg richtig durch
Paul Joly startete in seiner Premieren-Saison auf dem Betzenberg richtig durch | picture alliance/GettyImages

Der 1. FC Kaiserslautern hat bei dieser Personalie auf dem Papier eigentlich erst kürzlich endgültige Fakten geschaffen. Nach einer äußerst überzeugenden Leih-Saison zogen die Pfälzer die Kaufoption in Höhe von rund 1,25 Millionen Euro und banden den französischen Rechtsverteidiger Paul Joly fest bis zum Sommer 2029 an sich. Diese Summe könnte sich im Falle eines Aufstiegs sogar auf bis zu zwei Millionen Euro erhöhen, die an den Ex-Klub AJ Auxerre fließen würden. Doch trotz der frischen Unterschrift könnte der 26-Jährige den Betzenberg in diesem Sommer schon wieder verlassen.

Wie die Bild berichtet, ist ein regelrechter Poker um den Defensivspezialisten entbrannt. Demnach haben gleich mehrere namentlich nicht genannte Klubs aus der Bundesliga ihre Fühler nach dem Schienenspieler ausgestreckt. Doch auch das europäische Ausland mischt kräftig mit. Neben regem Interesse aus der englischen Championship soll vor allem der italienische Serie-A-Aufsteiger Frosinone Calcio mächtig Ernst machen. Der Transfer-Experte Gianluca Di Marzio meldete zuletzt, dass Joly bei den Italienern ganz oben auf der Wunschliste stehe und ein offizielles Angebot nur noch eine Frage von Tagen sei.

Gelassenheit bei Joly – FCK in starker Verhandlungsposition

Der umworbene Franzose selbst blickt dem potenziellen Transfer-Wirbel laut Medienberichten völlig gelassen entgegen. Er fühle sich in der Pfalz und in Deutschland pudelwohl und sei absolut bereit, den Weg mit den Roten Teufeln in der 2. Bundesliga weiterzugehen. Sollte sich jedoch eine lukrative Chance bei einem Top-Klub ergeben und sich dieser mit dem FCK einigen, sei Joly dem nächsten Karriereschritt gegenüber nicht abgeneigt.

Die sportliche Leitung der Lauterer sitzt derweil am deutlich längeren Hebel. Sportdirektor Marcel Klos stellte am Rande des Medientages zwar klar, dass ein Abgang des frisch gebundenen Stammspielers in den aktuellen Planungen überhaupt kein Thema sei. Schließlich steht mit Simon Asta derzeit nur eine weitere verlässliche Alternative für die rechte defensive Außenbahn im Kader bereit.

Allerdings räumte Klos auch ehrlich ein, dass am Ende des Tages im Profifußball jeder Spieler seinen Preis habe. Die Verhandlungsposition der Pfälzer ist dank des langfristigen Vertrages extrem stark. Wer den 26-Jährigen in diesem Sommer also tatsächlich aus der Pfalz loseisen möchte, wird den 1. FC Kaiserslautern mit einer absoluten Schmerzgrenzen-Ablöse zum Nachdenken zwingen müssen.


Weitere News zur 2. Bundesliga lesen:

Füg uns bei Google als bevorzugte Quelle hinzu