Frankfurter Aufschwung setzt sich fort - Das sagt der Hoffnungsträger

Eintracht Frankfurt hat beim FC Bayern nach hohem Rückstand Mentalität bewiesen. Ein Rückkehr bereitet besonders große Hoffnung, dass es bei den Hessen jetzt nur noch aufwärts geht.
Jonathan Burkardt traf bei seinem Comeback gegen die Bayern
Jonathan Burkardt traf bei seinem Comeback gegen die Bayern / picture alliance/GettyImages
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Lange Zeit sah es für Eintracht Frankfurt nach einem sehr bescheidenen Samstagnachmittag in der Allianz Arena aus. Die Hessen, die die Reise nach München ohne verletzte Stammspieler wie Rasmus Kristensen, Can Uzun, Arthur Theate oder Ansgar Knauff antreten mussten, lagen nach 68 Minuten mit 0:3 zurück. Doch danach kam die SGE noch einmal überraschend zurück in die Partie.

Auch dank Jonathan Burkardt. Der Stürmer, der nach monatelanger Verletzungspause sein lang ersehntes Comeback geben durfte, brachte mit seiner Einwechslung neuen Schwung in die Partie. Erst meldete sich Burkardt mit einem Pfostentreffer zurück, in der 77. Minute traf er dann sogar per Strafstoß zum 1:3.

"Es hat Spaß gemacht, wieder auf dem Platz stehen zu können. Ich bin sehr glücklich, dass es jetzt vorbei ist", gab sich Burkardt nach Abpfiff am Sky-Mikrofon erleichtert, ärgerte sich am Ende aber über die knappe Niederlage: "Ich glaube, wir waren sehr nah dran. Wir haben es wirklich gut gemacht in der zweiten Hälfte. Deswegen ist es schade, auch wenn wir wahrscheinlich verdient verlieren. Wenn man am Ende so nah dran ist, hätte man gerne ein Unentschieden mitgenommen."

Burkardt sieht trotz Niederlage "viel Positives"

Zwar konnte Teamkollege Arnaud Kalimuendo in der Schlussphase der Partie noch auf 2:3 verkürzen, doch dann verpasste die Eintracht es, unter anderem durch eine Topchance von Mario Götze, noch einen Punkt mitzunehmen. Dennoch bleibt festzuhalten, dass der Auftritt gegen die Bayern Mut machen darf. Schließlich waren auch die ersten beiden Spiele unter Trainer Albert Riera, das 1:1 bei Union Berlin und der 3:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach, schon ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Einer gegen alle: Jonathan Burkardt bereitete der Bayern-Defensive Probleme
Einer gegen alle: Jonathan Burkardt bereitete der Bayern-Defensive Probleme / Stefan Matzke - sampics/GettyImages

"Ich glaube, wir haben gesehen, dass unser Spiel gegen jeden Gegner gut funktioniert, wenn wir es durchziehen. Das war schon eine wichtige Erkenntnis heute. Wir haben zu spät reingefunden in das Spiel, aber man kann viel Positives mitnehmen. Selbst am Ende haben wir viel Ruhe am Ball und ein gutes Positionsspiel", lobte Burkardt, fügte aber auch kritisch an: "Wir brauchen dafür natürlich eine Sauberkeit und müssen uns immer wieder anbieten. Das war am Anfang nicht ganz so da wie jetzt am Ende. Aber ich glaube, es sind schon jetzt Fortschritte in den ersten Wochen zu sehen."

In den kommenden Wochen soll auch der 25-jährige Sommerzugang wieder dabei mithelfen, der Eintracht den Platz in einem internationalen Wettbewerb zu sichern. "Krafttechnisch fehlt mir für 90 Minuten noch ein bisschen was. Aber von der Spritzigkeit, der Fitness und vom Körper fühle ich mich sehr gut", erklärte der Angreifer, den die Eintracht-Fans lange vermisst haben.


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