Mit Raphael Onyedika hat Eintracht Frankfurt seinen Wunschspieler und das perfekte Puzzleteil für das defensive Mittelfeld bekommen. Somit richtet sich der Blick am Main nun auf die nächsten Transfers – wie etwa den von Louey Ben Farhat.
Das Toptalent des Karlsruher SC ist schon seit Wochen ein Objekt der Frankfurter Begierde und soll sich mit den Hessen auch schon über eine Zusammenarbeit einig sein. Das Problem: Die Verhandlungen mit dem KSC sind deutlich komplizierter, da der Zweitligist stur auf seiner Ablöseforderung besteht und nicht davon abrückt. Diese soll im zweistelligen Millionenbereich liegen.
Laut den Badischen Neuesten Nachrichten hat die SGE bislang aber nur sechs Millionen Euro geboten und soll auch nicht bereit sein, diese Summe nochmal signifikant zu erhöhen. Sprich: Die Vorstellungen beider Klubs liegen ein gutes Stück auseinander.
Weitere Konkurrenz im Poker
Da Ben Farhat beim KSC einen gültigen Vertrag bis 2029 besitzt, kann der Zweitligist im Poker recht entspannt bleiben. Der Eintracht droht da schon mehr Druck, denn wie aus dem Bericht ebenfalls hervorgeht, haben nun weitere Klubs ihren Hut in den Ring geworfen. Neben dem OSC Lille befinden sich darunter mit dem AFC Bournemouth und AFC Sunderland auch zwei Klubs aus der finanzstarken Premier League, die beim Geldausgeben etwas spendierfreudiger unterwegs sind.
Für Karlsruhe ist das natürlich eine komfortable Situation, zumal man nun auf ein Wettbieten hoffen kann. Die Frankfurter hingegen müssen aufpassen, dass ihnen der Wunschspieler nicht vor der Nase wegschnappt wird.
Problematisch dürfte aus Eintracht-Sicht auch sein, dass man sich momentan schwer tut, die Wechselkandidaten in diesem Sommer an den Mann zu bekommen. Jessic Ngankam, Michy Batshuayi, Noel Futkeu und Elye Wahi sollen Frankfurt unbedingt verlassen, haben bislang aber kein konkretes Interesse hervorgerufen. Selbiges gilt für Jean-Matteo Bahoya und Fares Chaibi, die noch satte Ablösen einbringen könnten.
Solange sich hier nichts tut, ist im SGE-Kader auch wenig Platz für Ben Farhat.
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