Schaut man auf den deutschen Kader, gibt es nur wenige Positionen, hinter denen noch ein großes Fragezeichen steht. Vor allem mit dem Blick auf den deutschen Sturm hat der DFB aber noch einiges zu klären. Wer spielt in erster Reihe, wer kommt als Joker und wer hat vielleicht noch Chancen auf die WM-Teilnahme?
Nagelsmann gibt eine klare Richtung vor
Für die anstehenden Testspiele gegen die Schweiz und Ghana plante Julian Nagelsmann zuletzt drei Stürmer ein. Die Namen: Kai Havertz, Nick Woltemade und Deniz Undav.
Dabei machte der Bundestrainer bereits deutlich, dass Woltemade und Havertz, sofern fit, als gesetzt gelten. Undav muss die Tests dagegen nutzen, um sich für einen festen Platz im Kader zu empfehlen. Auffällig: Nagelsmann sprach zuletzt trotz einer schwierigen Phase in der Premier League besonderes Vertrauen in Woltemade aus.
Fehlt dem DFB ein bestimmter Stürmertyp?
Schaut man auf die Optionen für die vorderste Reihe, fällt ein Detail auf. Zusammen mit Serge Gnabry hat der Kader viele bewegliche, flexible Offensivspieler, die verschiedene Positionen und eben auch den Sturm bekleiden können.
Was aktuell fehlt, sind körperbetonte Stoßstürmer, wie man sie mit Niclas Füllkrug oder Tim Kleindienst verbindet. Wie Sky Sport berichtet, sollen beide bis zuletzt WM-Chancen haben. Das Problem: Füllkrug ist bei Milan bislang eher ein Stürmer von der Bank und das mit vergleichsweise wenig Impact.
Kleindienst fällt nach seiner Knie-Operation weiterhin aus, soll für Nagelsmann aber dennoch als klare Option gelten. Demnach soll der Trainer mit beiden weiterhin telefonisch in Kontakt stehen.
Theoretisch könnte die DFB-Elf auch ohne die beiden Routiniers auskommen, wenn die anderen Offensivspieler konsequent nach ihren Stärken eingesetzt werden. Trotzdem wäre einer von beiden in kniffligen Spielsituationen ein möglicher Trumpf für den WM-Kader.
