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Fortuna: Entscheidung über Zukunft von Alexander Ende gefallen

Der Trainer der Düsseldorfer steht nach dem Fehlstart unter großem Druck.
VonJan Kupitz
Alexander Ende
Alexander Ende | Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

Der Abstieg aus der 2. Bundesliga traf Fortuna Düsseldorf hart! Weil kaum ein Spieler einen Vertrag für die 3. Liga besaß, gab es im Sommer einen riesigen Umbruch – der aber klar darauf ausgelegt war, den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen.

Um diesen zu leiten, trafen die Verantwortlichen die Entscheidung, an Alexander Ende festzuhalten. Der 47-Jährige hatte zwar nicht die Hauptschuld am Abstieg, doch es ist nur in seltenen Fällen eine gute Idee, mit dem Abstiegstrainer weiterzuarbeiten. Auch im Falle der Fortuna hat sich das Vertrauen in Ende noch nicht bezahlt gemacht.

Nach acht Spieltagen haben die Düsseldorfer gerade einmal elf Punkte auf dem Konto, die direkten Aufstiegsplätze sind bereits sieben bzw. zehn Zähler entfernt. Besonders krass ist die Harmlosigkeit der Mannschaft: Acht Tore sind der zweitschwächste Wert der 3. Liga!

Ende muss schnell liefern

Daher ist es nicht besonders überraschend, dass Ende immer mehr unter Druck gerät. Laut Bild-Angaben gab es nach dem jüngsten 2:2 gegen den SC Verl ein intensives Meeting der Bosse, um über den Trainer zu diskutieren. Das Ergebnis: Ende muss liefern – und zwar sofort!

Demnach fordern die Verantwortlichen in der nun anstehenden englischen Woche gegen Preußen Münster und Saarbrücken eine deutliche Steigerung und entsprechende Ergebnisse. "Kleine Entwicklungsschritte genügen nicht mehr, jetzt müssen Resultate und Leistungen her, die mitreißen", heißt es beim Boulevardblatt.

Sollte der Aufschwung in dieser Woche ausbleiben, wäre Ende nicht mehr zu halten.

Was problematisch ist: Die Spieler der Fortuna scheinen der momentanen Situation kaum gewachsen. Demnach gab es aus dem Mannschaftskreis "das eindeutige Feedback", dass der Druck riesig ist und eine entsprechende Last auf den Profis liegt. Jeder weiß, dass der Aufstieg her muss, da der Verein ansonsten auseinander zu fallen droht. Eine Verantwortung, mit der viele Spieler offenbar nicht umgehen können. Das macht die Arbeit für Ende umso schwerer.


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