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Flick schwärmt von Adeyemi - und zieht spannenden Davies-Vergleich

Karim Adeyemi blüht nach seinem Wechsel zum FC Barcelona voll auf. Hansi Flick vergleicht den pfeilschnellen Offensivspieler sogar schon mit Alphonso Davies.
VonFranz Krafczyk
Karim Adeyemi und Hansi Flick haben schnell ein "Vater-Sohn-Verhältnis aufgebaut
Karim Adeyemi und Hansi Flick haben schnell ein "Vater-Sohn-Verhältnis aufgebaut | NurPhoto/GettyImages

Der Wechsel von Karim Adeyemi zum FC Barcelona sorgte im Sommer bei so manchem Fan für Stirnrunzeln – schließlich war er bei Borussia Dortmund nicht gerade für seine Konstanz bekannt. Bei den Katalanen blüht der 24-Jährige nun jedoch voll auf. Den Transfer hat Adeyemi vor allem Hansi Flick zu verdanken, der sich im Sommer für seine Verpflichtung stark gemacht hat.

Und wie es aussieht, hat sich Flick dabei tatsächlich etwas gedacht. Zwar dürfte Adeyemi in der internen Hierarchie immer noch hinter seinen Konkurrenten Lamine Yamal, Raphinha und Anthony Gordon stehen. Drei Tore und drei Vorlagen in sieben Spielen sprechen aber für sich. Kein Wunder, dass der gebürtige Münchner von den Barça-Fans regelmäßig mit Sprechchören gefeiert wird. Laut spanischen Medien pflegt er sogar schon ein "Vater-Sohn-Verhältnis" zu Flick.

Vor dem Auswärtsspiel beim FC Sevilla (Samstag, 21 Uhr) kam Flick auf Adeyemis wohl größte Stärke zu sprechen: sein Tempo. In diesem Zusammenhang verglich der Trainer seinen Spieler sogar mit einem Bayern-Star, den er noch aus seiner eigenen Zeit in München kennt. "[Adeyemi] ist sehr schnell. Aber ob er der schnellste Spieler ist, weiß ich nicht. Ich denke, Alphonso Davies ist ähnlich schnell", sagte der 61-Jährige auf der Spieltagspressekonferenz.

"Er ist ein guter Junge, ein super Typ", schwärmte Flick dann von Adeyemi. "Er genießt viel Respekt in der Kabine. Vor allem, wenn man neu ankommt und solche Leistungen zeigt, macht es das umso einfacher."

Flick ist sich sicher: "Für ihn war es das Beste, zu wechseln"

Adeyemi erlebte in Dortmund zwar "keine einfache Phase", schließlich sorgte er auch mit unnötigen Aktionen abseits des Platzes für negative Schlagzeilen. Umso mehr konnte ihm der Neuanfang beim spanischen Meister helfen. "Für ihn war es das Beste, zu wechseln, vielleicht auch in ein neues Land. Ich bin glücklich, dass er sich für uns entschieden hat", so Flick.

Der frühere Nationaltrainer glaubt sogar daran, dass sich Adeyemi trotz des Raketenstarts noch weiter steigern kann. "Ich kenne seine Qualitäten, ich weiß aber auch, worauf wir [bei ihm] achten müssen. Ich gebe ihm das Vertrauen und bin zu 100 Prozent von ihm überzeugt", betont Flick.

Das Vertrauen scheint Adeyemi auch von Jürgen Klopp zu bekommen. Der neue Bundestrainer nominierte den pfeilfschnellen Angreifer für die Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien (1. Oktober) und Griechenland (4. Oktober).


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