Konrad Laimer spielt eine herausragende Saison. Der Österreicher ist gewissermaßen die Allzweckwaffe des FC Bayern und spielt dort, wo ihn Trainer Vincent Kompany am dringendsten braucht. Meistens ist das aktuell auf der Linksverteidiger-Position.
Angesichts des kleinen Kaders der Münchner ist so ein Spieler wie Laimer natürlich Gold wert. Problem aus Münchner Sicht: Sein Vertrag läuft nur noch bis zum Sommer 2027. Und Laimers Forderungen sind happig – zu happig für die Bayern.
Bayern bleibt resolut
Wie Christian Falk und Heiko Niedderer im Bild-Podcast 'Bayern-Insider' berichten, ist dem deutschen Rekordmeister das geforderte Gehalt von zwölf bis 15 Millionen Euro zu hoch. Die Münchner wollen demnach ein Exempel an Laimer statuieren.
Denn falls der Österreicher seine Vorstellungen nicht herunterschraubt, könnten die Münchner sich sogar vorstellen, ihn im Sommer zu verkaufen oder seinen Vertrag willentlich 2027 auslaufen zu lassen. Ein Vorgang, der auf den ersten Blick verwundert, aber nachvollziehbar ist.
Laimers Zeit in München vor dem Ende?
Die Floskel "Kein Spieler ist größer als der Verein" hat in den vergangenen Jahren an Wert verloren. Auch die Bayern ließen sich zeitweise von Dayot Upamecano im Zuge seiner Verlängerung auf der Nase herumtanzen. Damit soll an der Säbener Straße jetzt Schluss sein.
"Die Bayern haben gesagt, dass es nicht mehr so weitergeht, dass alle Spieler immer mehr fordern. Zuletzt haben sie sehr viele Verträge gemacht. Bei Musiala ist es sehr viel teurer geworden, als es vorher war, bei Davies ist es teurer geworden, den Vertrag von Kimmich konnten sie nicht drücken. Also das waren schon Verträge, wo sie so ein bisschen in die Tischkante gebissen haben, weil sie wollten eigentlich Gehalt reduzieren", erläutert Christian Falk. "Jetzt haben die Bayern gesehen, dass es nicht klappt. Aber sie sagen, es muss auch jetzt mal eine rote Linie gezogen werden - und die ziehen sie jetzt bei Konrad Laimer."
Laimer wird sich also wohl oder übel von seinen zwölf bis 15 Millionen Euro pro Jahr verabschieden müssen, wenn er in München eine Zukunft haben will. Ansonsten könnte seine Zeit beim deutschen Rekordmeister schneller zu Ende sein, als ihm lieb ist.
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