Fehlt Schlotterbeck auch in Leipzig? Das sagt BVB-Boss Kehl

Nico Schlotterbeck fiel gegen Atalanta Bergamo überraschend aus. Auch ein Einsatz im Spitzenspiel bei RB Leipzig scheint nun auf der Kippe zu stehen.
Der BVB musste gegen Bergamo auf Nico Schlotterbeck verzichten
Der BVB musste gegen Bergamo auf Nico Schlotterbeck verzichten / Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages
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Als wäre die Situation in der Defensive nicht schon prekär genug, musste Borussia Dortmund am Dienstag gegen Atalanta Bergamo auch noch auf seinen wichtigsten Innenverteidiger verzichten. Nico Schlotterbeck verpasste das Playoff-Hinspiel der Champions League aufgrund muskulärer Probleme (90min berichtete).

Nach dem 2:0-Erfolg gegen die Italiener wollte sich Sebastian Kehl noch nicht darauf festlegen, ob Schlotterbeck den Dortmundern schon am Wochenende wieder zur Verfügung stehen wird. "Nein, das kann ich im Moment noch nicht", antwortete der BVB-Sportdirektor vor versammelter Medienrunde auf die Frage, ob er beim 26-Jährigen vor dem Auswärtsspiel bei RB Leipzig (Samstag, 18:30 Uhr) Entwarnung geben könne.

"Wir werden schauen, welche Spieler uns am Samstag noch zur Verfügung stehen. Wir wissen, dass es jetzt alle drei bis vier Tage ein enges Spiel gibt. Auch die Partie in Leipzig wird ein Kräftemessen. Wir wissen, in welcher Situation die Leipziger sind, und wir wissen auch, welche Chance wir in diesem Spiel haben. In den nächsten drei Spielen – aber das ist auch nichts Neues für uns – geht es um die Wurst", fügte Kehl hinzu.

Verpasst Schlotterbeck das 3. Spiel in Folge? Bayern-Duell wohl noch nicht im Hinterkopf

Nachdem Schlotterbeck schon beim jüngsten Ligaspiel gegen Mainz (4:0) aufgrund einer Gelbsperre nicht mitwirken durfte, droht er nun, sogar das dritte Spiel in Folge zu verpassen. Dabei wartet mit dem Auswärtsspiel in Leipzig nun ein besonders harter Brocken auf die Schwarz-Gelben, bei dem sie auf die Hilfe ihres Leistungsträgers angewiesen sind.

Da schon eine Woche später das Spitzenspiel gegen den FC Bayern ansteht, liegt der Verdacht nahe, dass die Dortmunder bei Schlotterbeck zuvor kein Risiko eingehen wollen. Über das Duell mit dem Rekordmeister, das eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft liefern könnte, will sich Kehl aber noch keine Gedanken machen.

"Ich konzentriere mich jetzt erst einmal auf das nächste Spiel, und das ist Leipzig, nicht Bayern München", antwortete der 46-Jährige kurz und knapp. Nach Leipzig und vor Bayern wird dann auch noch erst Bergamo kommen, wo der BVB den Achtelfinal-Einzug in der Champions League endgültig perfekt machen möchte.


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