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Bericht: FCN nimmt HSV-Verteidiger ins Visier

Behebt Noah Katterbach die große Baustelle des 1. FC Nürnberg?
Noah Katterbach
Noah Katterbach | Cathrin Mueller/GettyImages

Mit Berkan Yilmaz, der nach seinem Leihende zum SC Freiburg zurückkehrt, und Danilo Soares, den es ablösefrei zu Austria Lustenau zieht, verliert der 1. FC Nürnberg in diesem Sommer seine beiden etatmäßigen Linksverteidiger. Entsprechend herrscht hinten links hoher Handlungsbedarf bei den Franken!

Wie die Bild berichtet, ist Noah Katterbach ins Visier der Franken gerückt. Der 25-Jährige steht noch bis 2027 beim Hamburger SV unter Vertrag, hat dort aber keine Perspektive; in der abgelaufenen Saison absolvierte Katterbach keine einzige Spielminute für die HSV-Profis. Entsprechend dürften die Rothosen den Linksverteidiger bereitwillig abgeben.

Pro und contra bei Katterbach

Dass Katterbach ein Gewinn für den FCN darstellen könnte, zeigt allein die Tatsache, dass er 2018 und 2020 jeweils mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold als bestes DFB-Talent seines Jahrgangs gekürt wurde – das Potenzial ist entsprechend da. Zudem kann er auf über 100 Spiele für den HSV, Köln und Basel zurückschauen; Katterbach ist folglich auch die Bühne bei Traditionsklubs gewohnt.

Ganz ohne Risiko wäre seine Verpflichtung trotzdem nicht, schließlich wurde Katterbach in seiner Karriere schon zwei Mal von einem Kreuzbandriss außer Gefecht gesetzt. Diese gesundheitliche Vorgeschichte darf man nicht außer Acht lassen. Bedenkt man dann noch, dass Katterbach letztmals 2024 ein Profispiel bestritten hat, bleibt offen, in welcher Verfassung er in Nürnberg ankommen würde – großes Potenzial hin oder her.

Ohnehin bleibt noch ein weiteres Problem: Zwar dürfte der HSV in Sachen Ablöse keine großen Steine in den Weg legen. Doch ist Katterbach auch bereit, sein Gehalt von Bundesliga- auf Zweitliga-Niveau runterzuschrauben?

Neben dem FCN wurde zuletzt auch Eintracht Braunschweig mit Katterbach in Verbindung gebracht (90min berichtete). Dazu sollen weitere Zweitligisten ebenfalls ihre Fühler ausstrecken; mehr als losen Kontakt gab es bislang aber nicht, so die Bild.


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