Im Sommer konnte der 1. FC Nürnberg Henri Koudossou für sich gewinnen. Der Rechtsverteidiger wurde vom FC Augsburg ausgeliehen und schaffte auf Anhieb den Sprung in die Startelf.
Leider konnte Koudossou nur vier Spiele bestreiten, ehe er von einer schweren Sprunggelenksverletzung außer Gefecht gesetzt wurde. Von Ende September bis Anfang März musste der 26-Jährige pausieren.
In seiner Abwesenheit konnten weder Tim Janisch noch Justin von der Hitz bei den Franken als Rechtsverteidiger überzeugen. Umso wichtiger, dass Koudossou endlich wieder fit ist und zuletzt zweimal in Folge wieder die 90 Minuten abspulte. Beim FCN weiß man genau, was man an der Leihgabe hat.
Das Problem: Eine Kaufoption besitzen die Franken für Koudossou nicht. Dennoch hofft Miroslav Klose, dass man den Rechtsverteidiger halten kann. "Ich weiß nicht genau, wie bei ihm alles vertraglich geregelt ist, aber durch Beziehung und Gespräche mit ihm weiß ich, dass er sich bei uns sehr wohlfühlt", teilte Klose der Bild mit. "Letztendlich sind an Transfers oder Leihgeschäften immer mehrere Parteien beteiligt. Der Spieler, sein Berater und der Verein in Augsburg spielen ja auch noch eine Rolle."
Klose zeigte sich sicher, "dass wir durch unsere gute Atmosphäre in der Kabine viele Pluspunkte bei Henri gesammelt haben". Doch ob das reicht?
Eine Entscheidung wird so schnell wohl nicht fallen, denn gemäß der Bild möchte der FC Augsburg erstmal abwarten, wie Koudossou dauerhaft von seiner schweren Verletzung zurückkommt. In der Fuggerstadt besitzt der 26-Jährige noch einen Vertrag bis 2028, sein Marktwert wird bei Transfermarkt auf 1,2 Millionen Euro geschätzt.
