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FCN-Boss gibt Einblicke zur Kaderplanung

Joti Chatzialexiou will und kann namhafte Abgänge nicht ausschließen.
Joti Chatzialexiou
Joti Chatzialexiou | Selim Sudheimer/GettyImages

Der 1. FC Nürnberg war im bisherigen Transfersommer recht fleißig und hat bereits sechs Neuzugänge an Bord geholt: Sigurd Haugen, Rayan Ghrieb, Fynn Otto, Giannis Masouras, Alexios Kalogeropoulos und Can Moustfa verstärken das Team von Miroslav Klose zur neuen Saison.

Sportchef Joti Chatzialexiou zeigt sich zufrieden: "Wie genau der Kader am ersten Spieltag ausschauen wird, kann ich jetzt noch nicht sagen, aber wir haben schon jetzt einige Transfers getätigt, von Spielern, bei denen wir glauben, dass sie das Potenzial haben, mindestens im Kader zu stehen. Insofern bin ich jetzt erst einmal für den Start sehr, sehr zuversichtlich, dass wir da eine gute Truppe zusammenhaben werden", wird er von der Bild zitiert.

Ob Rajmund Toth ebenfalls noch hinzustoßen wird, konnte Chatzialexiou hingegen nicht sagen. Der Ungar gilt als Wunschspieler, doch die Verhandlungen gestalten sich schwierig: "Wir sind noch weiter in den Gesprächen, weil wir den Jungen einfach interessant finden. Wir sind jetzt nicht an dem Punkt, dass wir irgendwie ausgestiegen sind oder sonst was. Aber natürlich ist es so, dass wir nicht der einzige Verein sind, der Interesse an dem Jungen hat. Das weiß sein Verein auch. Am Ende wird man dann sehen, wo die Reise hingeht. Wir haben einen guten Kontakt zu dem Jungen und glauben, dass er uns einfach auch auf unterschiedliche Art und Weise helfen kann."

Namhafte Abgänge nicht ausgeschlossen

Natürlich waren auch weitere Abgänge ein Thema. Mohamed Ali Zoma ist ein heißes Eisen auf dem Transfermarkt, dazu gibt es Gerüchte rund um Rafael Lubach. Chatzialexiou betonte, dass es "unseriös und für unseren Verein auch eine Utopie" sei, namhafte Verkäufe auszuschließen. Schließlich gehöre es zum Selbstverständnis der Franken dazu, "dass wir Spieler verkaufen werden und auch verkaufen müssen".

"Ich glaube, es gibt wenige Vereine, die dieses Glück haben, nicht verkaufen zu müssen. Das wird passieren, aber die Zielsetzung ist schon weiter da, dass wir einen Großteil der Mannschaft zusammenhalten wollen."


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